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Schulleben 21/22

Gewalt und Mobbing vs. Gemeinschaft und Werte

 

 

Am 15.03.2022 besuchte erneut die Schulsozialpädagogin Frau Heuschneider die 5. und 6. Klasse. In jeweils einer Doppelstunde wurden die Themen Gewalt, Mobbing, Gemeinschaft und Werte behandelt.

Im ersten Teil wurde den Kindern spielerisch gezeigt, dass jeder Mensch einzigartig ist und wir uns in unserer Persönlichkeit und Haltung unterscheiden. Anknüpfend daran, wurde eine Gewaltskala aufgebaut, die die Prozentzahlen von 0% bis 100% anzeigte. In diesem Fall entsprach 0% keine Gewalt und 100% Gewalt. Die Schüler wurden mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, z.B. „ein Mitschüler wird ausgelacht“, welche sie nach ihrem Empfinden einer Prozentzahl zuordnen mussten. Die Unterschiede waren erstaunlich! Es wurde schnell deutlich, dass es viele unterschiedliche Meinungen zum Gewaltempfinden gibt. Beim nächsten Spiel wurde den Schülern ein farbiger Punkt auf den Rücken geklebt. Die Schüler sollten nonverbal herausfinden, welche Farbe ihr Punkt hat und sich in den jeweiligen Gruppen zusammenfinden. Bewusst wurde einem Kind eine Farbe aufgeklebt, die sonst kein weiteres Kind erhielt. In diesem Zusammenhang wurde die Problematik des Mobbings und der Ausgrenzung besprochen und gemeinsam Lösungen diskutiert. Zuletzt hielt Frau Heuschneider ein tolles Spiel bereit, das insbesondere die Gemeinschaft in der Klasse stärken sollte. Dazu bekam jeder Schüler ein Seil, welches in der Mitte zu einem Holzgestell führte, das Bauklötze anheben kann. Das Ziel des Spiels war es, zwei Bauklötze mithilfe der Seile aufeinander zu stellen. Die Schüler merkten schnell, dass dies nicht so einfach war und wurden ungeduldig. Nach einer kurzen Besprechung und ein paar Tipps wurde klar, dass das Spiel nur zu schaffen ist, wenn alle konzentriert zusammenarbeiten und sich absprechen. Nach wenigen Versuchen konnten sie mit viel Teamwork auch diese Aufgabe erfolgreich meistern.

Faschingsunterricht mit Kostüm und Maske

Unsinniger Donnertag an der Grundschule

 

Am Unsinnigen Donnerstag durften die Grundschulkinder verkleidet zum Unterricht kommen. Der Stundenplan wurde dazu ein wenig abgewandelt und es gab Kasperlgeschichten zu lesen, den Karneval der Tiere zu hören oder lustige Bilder in Kunst zu gestalten. Kleine Spiele im Klassenzimmer durften natürlich auch nicht fehlen. Zwischendurch holten sich die Kinder immer wieder eine kleine Stärkung am riesigen Buffet, das der Elternbeirat mit Unterstützung vieler Eltern für jede Klasse mit liebevoll verzierten, süßen und deftigen Leckereien angerichtet hatte.

Da eine gemeinsame Faschingsgaudi mit Spiel und Tanz in der Aula leider nicht stattfinden konnte, gab es dieses Jahr eine Maskenprämierung. Musikus und Mittelschullehrer Herr Venus spielte zum Ententanz auf und die Jury wählte aus vielen lustigen Kostümen die drei kreativsten aus. Frau Leidl überreichte der abenteuerlustigen Piratin, dem mobilen Klo und der rüstigen Oma ein kleines Präsent.
Am Ende dieses besonderen Unterrichtstages wusste ein Erstklässler zu berichten: „Das war der schönste Schultag seit Schulbeginn.“ Es werden hoffentlich noch viele weitere folgen.

Schneeschuhwandern
 
Im Rahmen des Wintersporttages ließ sich die Klasse M 10 auf ein kleines Winterabenteuer ein - Schneeschuhwandern rund um den Predigtstuhl. Am Donnerstag, den 03.02.2022 starten wir mit Frau Leidl und unserem Klassenleiter Herrn Venus. Mit dem Bus ging es nach Sankt Englmar. In Markbuchen wurden wir mit Wanderstöcken und Schneeschuhen ausgestattet. Dort empfing uns unser Guide, Herr Becher, der uns erklärte, wie man „richtig“ mit Schneeschuhen geht und was es zu beachten gibt. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so leicht ist, die Schneeschuhe richtig anzuziehen. Dann ging es endlich los. Steil bergauf stapften wir Herrn Becher hinterher. Ganz schön anstrengend war das. Nach einer kurzen Pause frotzelte Herr Becher: „Wer schafft es als schnellster auf die andere Seite?“ Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und flitzten los. Die meisten kamen allerdings nicht recht weit, dafür aber umso tiefer in den Pulverschnee hinein. Kurz danach erreichten wir den ersten Gipfel und machten eine kurze Verschnaufpause, bevor eine lustige Schneeballschlacht entbrannte. Das war ein Spaß! Nach knapp zwei Stunden ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. In dem kleinen Dorfcafé wärmten wir uns noch auf, ehe es wieder nach Hunderdorf ging.

 

Besuch der Kläranlage

 

Die 4. Klassen der Grundschule Hunderdorf besichtigten vor kurzem die Kläranlage Hunderdorf. Diese Besichtigung bildete den Abschluss einer großen Sequenz des Heimat- und Sachunterrichts zum Thema „Wasser“. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst das Wasser als „Stoff“ kennen gelernt hatten, der je nach Aggregatszustand fest, flüssig oder gasförmig sein kann, hatten sie den Kreislauf des Wassers und schließlich die Wasserversorgung ihren Heimatgemeinden Hunderdorf und Windberg im Unterricht besprochen. Dabei fanden es die Kinder tatsächlich besonders interessant, wo das hinführt, das Rohr im Klo… Herr Eberth, unser Kläranlagenwärter, beantwortete geduldig die Fragen der Kinder, zeigte ihnen die einzelnen Klärbecken und erklärte genau die Schritte, die das Abwasser innerhalb der Kläranlage durchläuft. Fasziniert waren die Kinder, als sie mit eigenen Augen sehen konnten, wie sauber das Wasser nach der Klärung in den Bogenbach geleitet wird. Herr Eberth beschrieb auch, welche Aufgaben er im Einzelnen hat, und machte deutlich, wie schwer es ist, einen Nachfolger zu finden, obwohl der Beruf des Klärwärters sehr vielseitig und interessant ist. Außerdem lernten die Kinder, dass man kein Öl und keine Medikamente in den Abfluss kippen sollte, da diese Stoffe sehr schwer aus dem Abwasser zu filtern sind und die Kosten der Klärung enorm erhöhen.

JaS an Grundschulen

 

Bereits im Frühjahr 2017 wandte sich die GS Hunderdorf mit Unterstützung vom jetzigen Bürgermeister Max Höcherl an den Landtagsabgeordneten J. Zellmeier mit der Bitte, Jugendsozialarbeit bereits in der Grundschule zu etablieren. Mit Hilfe des Schulverbands erfolgte   ein erneuter Antrag  im Herbst 2019 und im Jahre 2020 beim Landratsamt und dem Jugendhilfeausschuss.

Grund für unsere Anträge war, dass bereits im Grundschulalter Prävention und Unterstützungsmaßnahmen notwendig sind. So können  das Sozialverhalten positiv beeinflusst und Konflikte schneller gelöst werden.

Im Sommer 2021 konnte uns dann die Sachgebietsleiterin Jugend und Familie, Frau Doris Kohl mitteilen, dass eine JaS Kraft genehmigt ist, aber leider keine Arbeitskräfte zu finden sind.

Umso glücklicher sind wir jetzt darüber,  dass seit Februar 2022  nun auch an der  Grundschule Hunderdorf eine Sozialpädagogin tätig ist. Sie wird die Lehrkräfte in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. Diplomsozialpädagogin Frau Ch. Koller  ist seit 01. Februar 2022 für unsere Grundschule zuständig und bei Problemen ein Ansprechpartner für die Schüler und Schülerinnen, aber auch für die Eltern.

Mediennutzung kritisch hinterfragt

 

Medien sind wichtig und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die moderne Digitalisierung ermöglicht den weltweiten Datenaustausch, die Kommunikation über Grenzen hinweg und nicht zuletzt immer die neuesten Informationen.

Doch neben all der Vorteile dürfen auch die Gefahren nicht übersehen werden.

 

Und so hielt am Montag, 25.01.2022, Frau Heuschneider in der 5., 6. und den beiden 8. Klassen eine Doppelstunde zur Mediennutzung. Initiiert wurde dies von der Jugendsozialarbeiterin Frau Pucher.

Die Schüler erhielten in spielerischer Form immer wieder Aufträge, ihr Medien-verhalten zu reflektieren.

 

In einer ersten Einheit ging es um die Möglichkeit der Mediennutzung:

 

Wer kann eigene Geräte nutzen und wie viel Zeit wird dafür veranschlagt. Mit dieser einfachen Ankreuzaufgabe kamen durchaus gravierende Unterschiede der Mediennutzung und -dauer heraus, welche dann im Plenum kurz besprochen wurden.

Manche Schüler dieser Altersgruppe haben unbegrenzten Zugang zu Medien, sogar im eigenen Zimmer (Fernseher, Konsole, Computer, Smartphone), während sich ein kleiner Teil der Schülerschaft relativ unbeeindruckt von dieser virtuellen Welt zeigt und lieber die Freizeit anderweitig nutzt.

 

In der zweiten Einheit ging es um das Preisgeben eigener Daten:

 

Eine Aufgabe bestand darin, einen persönlichen Steckbrief mit zum Teil vertraulichen Inhalten auszufüllen. Mit dem Hinweis, dass nun ein Ratespiel folgen soll, gaben die Schüler ihre Bögen bereitwillig ab. Es regte sich erst Widerspruch, als Frau Heuschneider ankündigte, diese Steckbriefe öffentlich auszuhängen. Dann wurde den Schülern bewusst, dass ihre persönlichen Daten nicht in „falsche Hände“ gelangen sollten. Dieser kleine Denkanstoß täte mit Sicherheit auch vielen Erwachsenen gut, wenn sie Namen, Adresse, Telefonnummer usw. gedankenlos zur Verfügung stellen.

 

In der letzten Einheit ging es um rechtliche Fragen:

 

Um noch einmal alle Schüler zu aktivieren, sollte sich jeder durch klare Positionierung beteiligen. Frau Heuschneider las Aussagen vor und die Schüler sollten sich setzen, wenn sie der Meinung waren, dass es stimmte und bei einer falschen Aussage aufstehen. Themen waren unter anderem „das Recht auf das eigene Bild“ oder „beleidigende Kommentare“. Anhand der Reaktionen konnte man sehen, dass die Kinder durchaus Erfahrung in diesem Bereich hatten.

 

Zwei Schulstunden waren zu kurz für diese umfassende Thematik, dennoch waren sie mit Sicherheit ein Anstoß, um die Mediennutzung immer mal wieder kritisch zu hinterfragen. Auch bei der Durchführung des Medienführerscheins, der gerade in dieser Altersstufe ansteht, können die einzelnen Aspekte noch einmal vertieft werden.

Eine große Sitzbank für den Schulhof

 

 

Mehrere handwerklich interessierte Schüler der beiden 8. Klassen meldeten sich freiwillig für das Projekt „Praxis an Mittelschulen“, um unter der Leitung des Schreinermeisters Herrn Härtenberger eine Sitzbank für den Pausenhof zu ´schreinern`. Die angehenden Handwerker bekamen die Stückliste vorgelegt und im Lager wurde ihnen das bereit gestellte Holz gezeigt. Eifrig maßen und rechneten sie, damit möglichst wenig Verschnitt anfällt. Nach dem Aufreißen ging es ans Sägen, Schleifen und Kanten brechen. Anschließend verschraubten sie das Werkstück nach Plan. Da sich die Schüler durchweg sehr geschickt anstellten, versicherte Herr Härtenberger, dass sie jederzeit ein Praktikum in der Schreinerei Härtenberger absolvieren dürfen.

 

Jugendhilfe im Strafverfahren

 

Frau Bernhard von der Jugendhilfe besucht die 8. und 9. Klassen.

Frau Bernhard vom Jugendamt ist zuständig für Jugendliche ab 14 Jahren, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen. Sie berät Jugendliche, deren Eltern und das Gericht bei der Höhe der Strafzumessung indem sie nach sorgfältiger Prüfung die Lebenssituation der Jugendlichen darstellt. Sie berichtet dem Jugendgericht über Familie, soziales Umfeld, Schule und Arbeit, Probleme und Zukunftspläne des Betroffenen und erstellt einen schriftlichen Bericht. 

Nicht jedes Vergehen von Jugendlichen wird nach der polizeilichen Ermittlung von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Bei Delikten, die nicht von öffentlichem Interesse sind,  wird kein Strafverfahren eröffnet, sondern sie werden als „Rote Akte“ an die Jugendhilfe weitergeleitet. Dort wird mit dem Jugendlichen und den Eltern gesprochen und in den meisten Fällen werden Sozialstunden abgeleistet, Gespräche geführt und Therapien empfohlen. Jeder Vorfall wird dann im Erziehungsregister abgelegt. Zur Löschung des Vorfalles kommt es erst nach dem 24. Lebensjahr des Jugendlichen. 

Im Anschluss wurden die Schüler noch über die Vergehen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Diebstahl, das Waffengesetz und Kinderpornografie am Handy aufgeklärt. Frau Bernhard stellte sich dann den Fragen der Schüler. Wo denn der nächstgelegene Jugendknast sei, wie lange Jugendliche eingesperrt werden und, ob es für Mädchen auch eine Arrestanstalt gäbe usw. Insgesamt waren diese zwei Unterrichtsstunden sehr interessant und informativ, befanden die Jugendlichen im Anschluss.

 

Unser Schulhaus soll schöner werden

Raiffeisenbank unterstützt Kunstprojekt an der Grundschule Hunderdorf

 

Die beiden dritten Klassen der Grundschule in Hunderdorf haben im Rahmen eines Kunstprojekts zwei Wände im Schulhaus neugestaltet und bemalt. Unterstützung bekamen sie und Ihre beiden Klassenlehrerinnen Simone Maurer und Edina Bräu dabei von Katharina Naimer. Die aus der Umgebung stammende Künstlerin hat bereits viele Projektarbeiten mit Kindern an Münchner Schulen durchgeführt und erst vor Kurzem ein Kinderbuch zum Märchen Rotkäppchen illustriert.

Bei einer Einführung im Klassenzimmer wurden zuerst verschiedene Wälder (u. a. im Kinderbuch „der Grüffelo“) ganz genau unter die Lupe genommen und die Kinder konnten ihr Vorwissen aus dem Heimat- und Sachunterricht zum Thema Wald einbringen. Anschließend wurden die Schülertische zu Malertischen umfunktioniert und mit Kohlestift und Packpapier munter drauf los skizziert. Die ausgeschnittenen Skizzen wurden in zwei Gruppen auf die Wand übertragen und mit kaum zu bremsender Motivation wurden Farben gemischt, Tiere sowie Bäume gemalt und Blätter gestempelt. So entstand ein ganz märchenhafter Zauberwald auf den beiden Flächen im Treppenhaus, der vom Erdgeschoss bis in den ersten Stock wächst. In Zusammenhang mit dem Schulprofil als lesefreundliche Schule und als musikalische Grundschule standen dabei zwei Waldtiere besonders im Vordergrund: Der schlaue Lesefuchs im Erdgeschoss und die singenden Vögel im Obergeschoss, die nicht nur den kleinen Künstlern am Projekttag, sondern allen Schülern der Grundschule Hunderdorf ein paar Jahre viel Freude bereiten werden. Ein großer Dank gilt dabei der Raiffeisenbank, die durch ihre finanzielle Unterstützung den Kindern diesen Spaß und die Umsetzung dieses Projekts mit ermöglicht hat.

Was verdienen Sie als Bürgermeister?

 

Gespannt und mit vielen Fragen in der Tasche machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Hunderdorf auf den Weg zum Rathaus. Der Verwaltungsleiter, Herr Pollmann, begrüßte die Kinder und konnte bereits zu Beginn Fragen zur Einwohnerzahl, zum Rathausgebäude und zu den Mitarbeitern beantworten. Nach einem sehr interessanten Rundgang durch die verschiedenen Ämter der Gemeinde, erwartete die Schülerinnen und Schüler der Höhepunkt des Besuchs: Das Treffen mit dem ersten Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Max Höcherl. Herr Höcherl führte die Kinder in den großen Sitzungssaal, in dem sich alle auf den Plätzen der Gemeinderäte setzen durften und sich für kurze Zeit wie echte Gemeinderäte fühlen konnten. Wer sitzt bei der Gemeinderatssitzung auf meinem Stuhl? Diese Frage war eine der aufregendsten. Nachdem der Bürgermeister alles beantworten konnte, was den „kleinen Gemeinderäten“ unter den Nägeln brannte, verabschiedete sich Herr Höcherl mit einer Bonbontüte für jeden. Ein sehr interessanter und gewinnbringender Unterrichtsgang ging zu Ende.

Besuch der IHK an der Mittelschule 

 

Im November lud man Frau Bielmeier von der IHK zu unseren Abschlussklassen R8 und R9 ein.

Dabei informierte Die Referentin sehr praktisch und schülernah über das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Zudem gab sie Tipps, wie unsere Schülerinnen und Schüler dem „Wunsch-Ausbildungsplatz“ ein Stückchen näherkommen können, ohne dabei in die typischen „Fallen“ zu tappen. 

Diese beiden Schulstunden stellten einen weiteren wichtigen Termin zur beruflichen Orientierung dar, da man an Frau Bielmeier alle Fragen richten konnte, die nach den Praktika vor den Herbstferien in zahlreichen Berufen des Handwerks noch offen waren. Auch die Möglichkeit eines Eintrags in der Stellenbörse der IHK wurde erörtert. Damit kann es nun in großen Schritten auf eine Ausbildung zugehen.

 

Bunker, Baum und Bock

 

Die Klassen R 9 und M 10 sind am 15. November noch Dachau gefahren. Ziel der Fahrt war die staatsbürgerliche Aufklärung über die Gräueltaten der Nationalsozialisten. Vorbereitet durch den Geschichtsunterricht und einen informativen Kurzfilm mit Originalaufnahmen, folgte man vor Ort interessiert den Informationen der KZ Gedenkstätte.

Dachau hatte unter den KZs eine Sonderstellung, denn, am 22. März 1930 eröffnet, war es als erstes Arbeitslager der SS Vorbild für weitere Lager. Zu Beginn wurden dort von politisch Andersdenkende inhaftiert, unter anderem KPD und SPD-Abgeordnete. Später kamen dazu auch Emigranten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle und Juden. Nachdem die Inhaftierten den Eingang, das sogenannte „Jourhaus“ mit der sarkastischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ passiert hatten, wurden sie von SS Leuten mit Stöcken geschlagen und verspottet. Mit Häftlingsanzügen und dazugehörigen Winkeln beziehungsweise Nummerierung ausgestattet, aber ihrer Individualität beraubt, wurden die kahlgeschorenen Gefangenen zur Arbeit kommandiert. Bei kleinsten „Mängeln“, beispielweise beim akkuraten Bettenmachen der mit Stroh gefüllten „Tischdecken“, hatten sie willkürliche Strafen der SS Männer zu erwarten. Dazu gehörte unter anderem ohne jegliche wärmende Kleidung im Winter bis zu 20 Stunden auf dem Appellplatz strammzustehen. In Dachau waren besonders die „drei B´s“, nämlich „Bunker, Baum und Bock“, gefürchtet. Eingesperrt im Bunker mussten Häftlinge teils wochenlang auch im Dunkeln oder nur im Stehen ohne ausreichende Nahrung ausharren. Unter der Strafe am Baum oder Pfahl verstand man, dass den Gefangenen die Hände am Rücken zusammengebunden wurden, um sie anschließend so hochzuziehen. Hierbei kam es zum Auskugeln der Schultergelenke, was natürlich für das Opfer enorme Schmerzen bedeutete. Die Strafe am Bock war unter der SS beliebt, denn man konnte die Häftlinge überall spontan schikanieren. Zu ertragen hatte der Inhaftierte dann mindestens 25 Stockschläge, oft auch parallel von 2 Männern ausgeführt. Insgesamt kann der Besuch der Gedenkstätte als sehr gewinnbringend angesehen werden, man konnte Eindrücke in ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte bekommen und hat nun großen Respekt vor den Opfern, die diese Qualen erleiden mussten.

 

NATO, UNO, EU, was ist das?

Besuch der Bundeswehr an der Mittelschule Hunderdorf

 

„Es ist trügerisch, sich vorzustellen, Deutschland sei geschützt vor den Verwerfungen unserer Zeit – wie eine Insel. Die Folgen des Unterlassens können ebenso gravierend wie die Folgen des Eingreifens sein – manchmal sogar gravierender.“ Bundespräsident Joachim Gauck

 

EU, NATO und Terrorismus sind im GPG Unterricht ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund war Hauptmann Klaus Schedlbauer, Jugendoffizier und Referent für Sicherheitspolitik an der Mittelschule Hunderdorf in den Klassen R9 und M10 zu Gast.

Welche Rolle spielen NATO, Vereinte Nationen oder die OSZE? Welche Aufgaben haben Regierungen und Bündnisse von Staaten? Wie wirken sich regionale Krisen und Kinflikte in vielen Teilen der Welt aus? Mit stets Bezug zur aktuellen Lage erläuterte Herr Schedlbauer die Thematik anschaulich. Großes Interesse zeigte sich in den zum Teil regen Diskussionen, in denen Schülerinnen und Schüler manche Punkte hinterfragten, aber auch viel Akzeptanz und Verständnis für die Institution Bundeswehr zeigten.

 

 

Neue Schulküche fertiggestellt und in Betrieb genommen

 

Hunderdorf. (jp) Die Sanierung der Schulküche in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf ist abgeschlossen. Der gesamte neugestaltete Trakt besteht aus vier Küchen für je eine Schülergruppe, einem Essbereich, einem Lehrerarbeitsplatz und mehreren Schülerarbeitsplätzen.

 

Am Montag konnte die neue Schulküche der Grund- und Mittelschule Hunderdorf, die vor kurzem fertiggestellt wurde, von den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg besichtigt werden. Nachdem die alte Schulküche über viele Jahre gedient hatte und nicht mehr den technischen Standards entsprach, entschlossen sich der Schulverband und die Gemeinde Hunderdorf, in diesem Jahr eine Sanierung vorzunehmen.

Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der zuständigen Fachlehrerin. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 75.000 Euro, hiervon entfallen rund 55.000 Euro auf die vier Kücheneinheiten, dem Essbereich und den Arbeitsplätzen, die durch die Schreinerei Niemeier, Neukirchen, durchgeführt wurden.

Begonnen wurde mit dem Abbrechen einer bestehenden Wand durch das Bauunternehmen Rupert Feldmeier, Meidendorf, um den Raum etwas zu vergrößern. Anschließend wurde die alte Küche ausgebaut und entsorgt und es erfolgte ein Bodenaustausch durch die Schreinerei Schießl, Hunderdorf. Um die sanitären Leitungen und Anlagen kümmerte sich die Firma Haus- und Solartechnik Auerbacher GmbH, Hunderdorf. Für die elektrischen Arbeiten wurde die Firma Reiner Elektrotechnik GmbH & Co KG, Hunderdorf, beauftragt. Die Malerarbeiten wurden von der Firma Ulrich Kulzer, Haibach, durchgeführt.

Rektorin Heidi Leidl zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit und die Ausführung der Maßnahme und bedankte sich für die Möglichkeit, den Schülern wieder in einer modernen Küche den Unterricht zu ermöglichen.

Freuen sich über die Fertigstellung der neuen Schulküche (von links): Rektorin Heidi Leidl, stellvertretende Schulleitung Beate Härtenberger-Bogner, Bürgermeister der Gemeinde Windberg Helmut Haimerl, Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen Matthias Wallner, Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Max Höcherl

 

Mobile Luftreiniger für Mittelschule beschafft

 

18 Geräte zum Infektionsschutz gehen in Betrieb

 

Hunderdorf. (jp) Die Mittelschule Hunderdorf erhielt am Montag von der Firma Sanitär Heinze 18 mobile Luftreiniger. Der Auftragswert belief sich auf brutto rund 32.000 Euro.

 

In der Sitzung der Schulverbandsversammlung im September wurde beschlossen, dass für die Mittelschule Hunderdorf mobile Luftreiniger beschafft werden sollen. Die Anschaffungskosten werden vom Freistaat Bayern mit einem Fördersatz von 50 %  gefördert. Die Firma Sanitär Heinze erhielt den Zuschlag für die Lieferung von 18 mobilen Luftreinigungsgeräten zu einem Preis von insgesamt rund 32.000 € brutto.

Nach der Lieferung werden die Geräte jetzt in den Klassenzimmern installiert, sodass für die Schüler die Gefahr von Infektionen, insbesondere mit dem Corona-Virus, minimiert werden kann. Schulverbandsvorsitzender Wallner freute sich über die schnelle Abwicklung und die gute Zusammenarbeit mit der Firma Sanitär Heinze sowie über die Unterstützung des Freistaates, die eine Ausstattung der Schulen mit solchen Geräten erst möglich macht.

Über die Lieferung der Geräte freuten sich Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Max Höcherl (links), Schulleitung Heidi Leidl (zweite von links), Stellvertretende Schulleitung Beate Härtenberger-Bogner (dritte von lins), Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen Matthias Wallner (dritter von rechts) und Bürgermeister der Gemeinde Windberg Helmut Haimerl (zweiter von rechts). Martin Wagner (rechts) von der Firma Sanitär Heinze, der den Schulverband beim Kauf der Geräte beraten und unterstützt hat, übergab am Montagmorgen die Geräte an den Schulverband.

 

 

Erste eigene Finanzen - ein Thema für Abschlussschüler

 

Herr Reichl, ein Referent der Sparkasse Straubing, überraschte die Klasse R9 mit einem bank­spezifischen Unterricht und klärte zahlreiche offene Fragen.

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ Wie damals ist auch heute das Sparen ein wichtiger Bestand­teil der eigen­verantwort­lichen Lebens­vorsorge. Das Verständnis für wirtschaftliche Zusammen­hänge und den richtigen Umgang mit Geld gewinnt für junge Leute immer mehr an Bedeutung und dies wurde durch den Vortrag schnell deutlich.

Dabei wurden Themen wie das Girokonto, die Iban, die SEPA Überweisung, die Unterscheidung von Dauerauftrag und Lastschrift bis hin zur Riester Rente und weiteren Förderungen angesprochen. 

 

Grundschüler wandern ins neue Schuljahr

 

Für die Grundschulkinder startete das neue Schuljahr in der zweiten Schulwoche mit einem Wandertag. Der ungemütliche Nieselregen endete gerade noch rechtzeitig und ein besonderer Schultag konnte beginnen. Die Schüler spazierten mit ihren Lehrerinnen zu verschiedenen Zielen rundum Hunderdorf und Windberg und nach dieser kleinen Wanderung durch Wiesen und (Mais-)Felder durfte die verdiente Brotzeit natürlich nicht fehlen. Beim Toben, Turnen und Wasserschöpfen auf den Spielplätzen verflog die Zeit viel zu schnell. Jetzt beginnt das Warten auf den nächsten Wandertag.

 

 

Schulbustraining für unsere Schulanfänger

 

 

Nach einer aufregenden ersten Schulwoche freuten sich die Schulanfänger bereits auf das angekündigte Schulbustraining. Verkehrspolizist Pleischl kannten die meisten Kinder bereits aus ihrer Kindergartenzeit. Nun besuchte der Polizist die jungen Schulkinder und erklärte ihnen geduldig, wie man sich beim Busfahren verhält.

Die Erstklässler übten das richtige Einsteigen und durften sogar eine kleine Übungsfahrt unternehmen. An der Haltestelle Wegern stiegen die Schüler aus, überquerten die Straße mithilfe der Fußgängerampel und lernten, auf welche Gefahren an der Bushaltestelle zu achten ist. Zurück am Schulhof bedankten sich Schulkinder und Klassenleiter bei Herrn Pleischl für diese so wichtige und eindrucksvolle Unterrichtsstunde.

 

JaS an der Mittelschule

 

Zum neuen Schuljahr durfte die GMS Hunderdorf die neue Sozialpädagogin Frau Daniela Pucher herzlich willkommen heißen. Frau Pucher führt ab diesem Schuljahr das Angebot der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule (JaS) weiter. JaS ist ein Unterstützungsangebot an alle Beteiligten der Schulfamilie und deren soziales, häusliches Umfeld. Die Jugendsozialarbeit versteht sich als Bindeglied zwischen SchülerInnen, Elternhaus und Schule.

Bürgermeister Höcherl und Schulleiterin Leidl begrüßten die neue Sozialpädagogin Pucher im Namen der gesamten Schulfamilie.

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Grund- und Mittelschule Hunderdorf, Quellenweg 3, 94336 Hunderdorf