Lesereise der 9. Klassen mit Thomas Feibel

 

Am Donnerstag, 14.03.2019 kam der Autor Thomas Feibel an die Mittelschule Hunderdorf. Hier ging es hauptsächlich um die Nutzung neuer Medien. Er erklärte, dass er sowohl Bücher für Jugendliche schreibe, als auch einen „Ratgeber für Erwachsene: Jetzt pack doch mal das Handy weg“.

In lockerer Atmosphäre kam er mit den Schülern ins Gespräch und plauderte dabei aus, dass er selber zwei Söhne und zwei Töchter habe und, dass auch seine Kinder mitunter viel Zeit am Computer verbracht haben. Mit der Frage nach seinem „Zweitberuf“ lockte er die Schüler aus der Reserve. Eine Menge unangenehmer Berufe fiel den Jugendlichen ein – doch es war weder der Kloputzer, noch der Lehrer und auch nicht der Polizist oder der Gerichtsmediziner. Als er ihnen die Lösung präsentierte, gab es große Augen, denn Computerspiele zu testen scheint ja auf den ersten Blick ein „Traumberuf“ zu sein. Doch Thomas Feibel erläuterte auch, was daran schlimm ist:

Am Beispiel „Cash of Clans“ verdeutlichte er, dass täglich mit diesem free to play – Spiel 5 Mio Dollar verdient werden und der Kunde viel zu viel Geld für freie Spiele ausgibt.

Zum einen machen diese Spiele Druck, weil man benachrichtigt wird, wann man spielen soll und zum anderen fungieren gerade Smartphones als größtes Bezahlsystem weltweit und mit den gesammelten Daten gibt man seine Vorlieben und Gewohnheiten usw. preis und man wird zum gläsernen Kunden.

Nach dieser kurzen Einführung war klar, Thomas Feibel nimmt den Stoff für seine Bücher direkt aus der eigenen Erfahrung, aber auch durch die tägliche Arbeit mit Computerspielen und vor allem durch aktuelle Fälle aus den Medien bleibt er direkt am Puls der Zeit.

So stellte er drei Bücher kurz vor und kündigte an, dass die Schüler im Anschluss auswählen könnten, aus welchem er vorlese.

 

 

„Was könnte ich später einmal werden?“

 

Dieser Frage ging auch die Klasse M7 auf den Grund und prüfte vom 04. – 08. Februar im Berufsorientierungscamp in Regen ihre Stärken und Schwächen. Zusammen mit den Seminarleitern des BFZ wurde ausprobiert, sich informiert, Teamgeist gestärkt und vieles mehr.

Nach der Ankunft in der wunderschöne gelegenen Bayerwaldakademie in Regen, die nun für vier Nächte Unterkunft bieten sollte, startete die Klasse nach dem Ankommen und einer Erkundungstour mit einem ersten Einblick in die Inhalte der nächsten Tage. Besonders wichtig sollten die sogenannten „Softskills“ sein. Dazu gehören gute Umgangsformen genauso wie Motivation, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Egal für welche Berufssparte sich die Schüler in der Zukunft entscheiden würden, diese Kompetenzen werden in jedem Bereich gefragt sein.

Neben den Softskills wurde auch in vielen verschiedenen Arbeitsphasen an individuellen beruflichen Fähigkeiten gefeilt. In einer Rallye durften innerhalb einer bestimmten Zeit verschiedene Stationen durchlaufen werden. Mit dabei waren das Wickeln einer Babypuppe, das Verbinden eines Armes, das Biegen eines Drahtes, Serviettenfaltkunst, Rechenaufgaben oder aber das Einpacken von Ware. In anderen Arbeitsphasen spielten Internetrecherche zu Berufsbildern und Tests zur Bestimmung von  Stärken und Schwächen eine Rolle. In vielen Feedbackrunden wurden die Schüler über ihre Ergebnisse und Fähigkeiten informiert.

Zudem informierte die Seminarleiterin Frau Peschke über NoGos am Arbeitsplatz und welche Dinge die Jugendlichen sogar jetzt schon beachten sollten, vor allem das Posten von Fotos und Videos auf Social Media Plattformen betreffend.

Auch Gruppenaktivitäten und teamgeiststärkende Spiele kamen nicht zu kurz. Besonders lehrreich waren Spiele, wie das Aufbauen eines Turms aus Holzklötzen, das sich entgegen der Einschätzung der Schüler als fast unlösbar herausstellte, wenn das Team nicht zu 100% zusammen arbeitete.

Nach dem „Feierabend“ bot die Bayerwald Akademie zahlreiche Möglichkeiten sich zu beschäftigen: Tischtennisplatte, Dart, Billiard und Kicker boten sich an, den Abend ausklingen zu lassen. Die tolle Lage Nahe der Burg Weißenstein lud ein, eine Wanderung zur Burg zu unternehmen und die viele freie Fläche rund um das Haus sorgte für Spaß im Schnee. 

Insgesamt war es eine aufregende und informative Woche, in der Klassenmitglieder mit Sicherheit ein Stück enger zusammengewachsen sind. Selbst wenn noch nicht jeder Jugendliche seinen Traumberuf gefunden hat, weiß die Klasse, was im Berufsleben wichtig sein wird.

 

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern

Eine Mitarbeiterin der mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus war am 19.02.2019 als Referentin zu Gast an der Grund- und Mittelschule Hunderdorf.

Im Rahmen einer schulhausinternen Lehrerfortbildung informierten sich Lehrkräfte und Sozialpädagogin der Grund- und Mittelschule Hunderdorf sowie von der MS Mitterfels zum Thema „ Erlebniswelt Rechtsextremismus“ .

Es wurde allen klar, dass es zum Erziehungsauftrag einer Schule gehört, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Schule ist ein zentraler Ort, politische Bildung und Demokratieverständnis zu fördern und zu stärken, um so Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, eine demokratischen und menschenrechtsorientierte Haltung  zu entwickeln.

Um nun gegen rechtsextreme Tendenzen vorzugehen und aufzuklären, benötigen auch Lehrkräfte Informationen  und pädagogisch aufbereitetes Material darüber.

Man muss die Methoden der Szene kennen, mit der junge Menschen angeworben werden.

Im Verlauf der Veranstaltung wurde deutlich, dass Neo-Nazis längst nicht mehr unbedingt an Springerstiefeln erkennbar sind. Die Teilnehmer wurden mit jugendkulturellen Angeboten von Facebook, Instagram-Accounts , über verschlüsselte Symbole sowie Marken konfrontiert, mit denen extreme Rechte verschiedene Wege nutzen, um bei Kindern und Jugendlichen für ihre Ideen zu werben.

Aufgabe  ist es nun, sich damit auseinanderzusetzen, inwieweit Schule dem entgegentreten kann. Notwendig ist eine klare Haltung der Erwachsenen zu Themen wie Demokratie, Toleranz und Rassismus in allen Lebensbereichen. 

 

 

 

 

 

Besuch bei der örtlichen Feuerwehr

 

Über die Ortsfeuerwehr durften sich unsere Klassen auch noch an einem gesonderten Termin genauer informieren.

Der Kommandant der Hunderdorfer Wehr, Michael Krieg, sowie Gerätewart Michael Wagner gewährten uns einen äußerst interessanten Einblick in die Arbeit und Ausrüstung der Ortsfeuerwehr.

Auch das Feuerwehrhaus und den Schlauchturm durften wir besichtigen.

Die beiden Feuerwehrmänner hatten am Ende der interessanten Unterrichtseinheit noch zwei Highlights für uns vorbereitet; sie demonstrierten uns eindrucksvoll wie gefährlich es sein kann, Fettbrände mit Wasser zu löschen. Krönender Abschluss der schönen Aktion war, dass wir mit den Feuerwehrautos zur Schule gefahren wurden.

 

 

Sag „Nein“ zur Sucht

 

Schüler der Mittelschule Hunderdorf erhielten Fakten zur Suchtproblematik aus erster Hand.

 

Frau Huber von der Polizeiinspektion Straubing war am Montag und Dienstag Gast in den 9. Klassen der Mittelschule Hunderdorf. Bei der Veranstaltung zur Suchtprävention gehe es ihr nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern darum aufzuzeigen, welche Konsequenzen langfristig z.B. auf gesundheitlicher und beruflicher Ebene zu erwarten sind. Sie machte auch immer wieder deutlich, dass sie selber als Heranwachsende oft Glück hatte, dass sie mit verschiedenen Dingen nicht in Kontakt kam, denn es sei schwer, sich als Jugendlicher gegen den Mainstream oder die eigene Clique durchzusetzen und NEIN zu sagen.

In lockerer Atmosphäre kam sie mit den Schülern direkt ins Gespräch und belegte das Vorwissen der jungen Erwachsenen immer wieder durch Erfahrungen aus ihrer polizeilichen Praxis oder aus dem persönlichen Umfeld. Somit wurde die Thematik real greifbar.

Ganz unkompliziert verlief der Gesprächseinstieg mit dem sogenannten Suchtsack. In dieser Tasche befanden sich die unterschiedlichsten Gegenstände, die allesamt eines gemeinsam haben: sie können zur Sucht führen.

Schnell war man sich einig, dass Alkohol und Zigaretten die „Türöffner“ zur Suchtproblematik sind, da man schon in jungen Jahren entweder in der eigenen Familie oder im Freundeskreis damit konfrontiert wird und es einem ein Stück weit Normalität vorgaukelt, sich eine Zigarette in einer stressigen Situation anzuzünden oder das „Feierabendbierchen“ zu genießen. So lange in Bayern das Bier immer noch als Grundnahrungsmittel angesehen wird, verharmlost man, dass Alkohol ein Gift ist. Wenn auch diese Veranstaltung Schülern galt, so gab Frau Huber trotzdem zu bedenken, dass es selbst für Erwachsene schwierig ist, ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Alkohol und Zigaretten richtig einzuschätzen und den Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Der Weg zur Sucht ist schleichend und spricht immer unser Belohnungssystem an. Das fatale ist jedoch, dass es mit einer niedrigen Dosis anfängt, diese aber dann schnell nicht mehr ausreicht, bis irreparable Schäden an Körper und Psyche auftreten.

Auch vermeintlich positive Dinge wie Sport, Essen/ Diäten, Konsum, das Handy oder der Computer, gehören zu den Suchtauslösern. All das kann zur kurzfristigen Ausschüttung von Glückshormonen führen, aber sobald man deswegen Freunde oder die Familie vernachlässige, gerät man in einen Teufelskreislauf, aus dem man ohne fremde Hilfe nur schwer wieder entkomme. Darum galt der Appell an die Jugendlichen, sich umgehend an die entsprechenden Stellen zu wenden.

Ferner haben auch die bei Jugendlichen allseits beliebten Energydrinks eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Der hohe Zuckergehalt führt nicht nur dazu, dass man sich nicht stillhalten kann und „aufgekratzt“ wirkt, nein, er kann auch zu enormen Gewichtsproblemen führen und die Dosis an Koffein hält einen wach, auch die Nacht hindurch. Somit war man ganz schnell beim nächsten Suchtauslöser, nämlich Tabletten. Diese benötigt man z.B. wenn man nach zu hohem Konsum von Energydrinks nicht mehr schlafen kann oder um diffuse Schmerzen zu betäuben. Die Dunkelziffer bei Tablettensucht ist sehr hoch, da viele Medikamente frei verkäuflich seien und schließlich in der heutigen Gesellschaft nur der Wunsch besteht, zu funktionieren. Darum beseitigen die Pillen zwar die Auswirkungen, die uns im Alltag hinderlich sind, bekämpfen aber niemals die Ursachen. Deshalb ist ein sorgsamer Umgang mit Medikamenten ratsam.

Auch die Wasserpfeife erfreut sich großer Beliebtheit, da viele die Meinung vertreten, ihr Rauch sei weniger schädlich. Doch gerade das Gegenteil trifft zu: Der Rauch, der durch das Wasser gekühlt wird, gelangt als sogenannter „kalter Rauch“ viel tiefer in die Lunge als beispielsweise bei einer Zigarette. Dazu kommt, dass es häufig zu einer Kohlenmonoxid Vergiftung mit Todesfolge kommt. Bei Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen sollte man umgehend ein Krankenhaus aufsuchen, da dies die ersten Anzeichen sind und man nicht selten mit einer Art Dekompressionskammer den schwerwiegenden unumkehrbaren Auswirkungen zu begegnen sucht.

Gerade an Party- oder Diskobesucher appellierte Frau Huber, ihre Getränke dort nicht unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Denn mit sogenannten KO – Tropfen werden viele Ahnungslose willenlos gemacht. Das Fatale daran sei, dass man sich an nichts erinnern kann und dieser „Filmriss“ den Tätern in die Hände spielt.

Somit schloss sich der Kreis und man sprach über Drogen. Entgegen vieler landläufiger Meinungen ist sowohl der Besitz als auch der Konsum von Cannabis in Deutschland verboten. Diese vermeintlich harmlose Pflanze kann zu schweren Psychosen führen. Gerade in der Pubertät, da sich der Körper im Wachstum befindet, sind die Auswirkungen gravierend. Die Polizistin schilderte einen Fall aus ihrem Alltag und zeigte auch die Konsequenzen für diesen jungen Mann bis ins Erwachsenenalter auf: Als erstes hat der Jugendliche gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen und erhält eine Anzeige. Weiterhin wird das Jugendamt eingeschaltet, welches das häusliche Umfeld unter die Lupe nimmt. Was sicher aber noch schwerer wiegt ist, dass ein Abdruck an die Führerscheinstelle geht und auch ein Vermerk im polizeilichen Führungszeugnis zu finden ist.

Auch sogenannte Legal Highs sind nicht so harmlos, wie ihr Name vorgaukelt. Häufig als Kräutermischungen werden diese Drogen im Internet angeboten und legal daran sind nur die Einzelbestandteile, die in privaten Laboren miteinander in unterschiedlichen Konzentrationen gemischt werden und somit die Dosierung zum eigentlichen Risikofaktor wird. Namen wie „Spacy“ oder „Chill Out“ klingen harmlos, aber dass allein im Jahr 2016 40 Personen daran gestorben sind, macht dann doch nachdenklich.

Auch jede andere Art von Drogen – sei es Christal Meth oder Heroin - dürften von ihrer Wirkweise aus den Medien bekannt sein. Frau Huber zeigte aber dennoch ein paar alarmierende Bilder betroffener Personen und sie erläuterte den Jugendlichen, dass die Abhängigkeit bereits mit dem ersten Konsum gegeben sei.

Zum Abschluss gab es noch ein paar hilfreiche Broschüren zu dieser wichtigen Thematik und sie forderte die Schüler noch einmal auf, achtsam mit ihrem Körper umzugehen, weil jeder im Grunde abschätzen kann, was einem guttut oder schadet. Doch die Schwierigkeit couragiert „nein“ zu sagen, erfordert Mut – und genau diesen wünschte sie den Jugendlichen.

 

Wintersporttag an der Grund- und Mittelschule Hunderdorf

 

Kein Schneefrei – Aber Wintersport war am Donnerstag, den 17.01.2019, an der Grund- und Mittelschule in Hunderdorf angesagt. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler zwischen Schlittschuhfahren, Rodeln, Winterwandern, Skifahren und Snowboarden auswählen.

Knapp 100 Schülerinnen und Schüler wagten sich mit Unterstützung einiger Lehrerinnen und Lehrer nach Deggendorf auf´s Eis. Im Eisstadion angekommen waren schnell die Schlittschuhe ausgeliehen und es dauerte nicht lange, dann füllte sich die Eisfläche mit Eisprinzessinnen, Eiskunstläufer/innen, sehr schnellen oder eher gemütlichen Schlittschuhfahrern/innen und sportlichen Lehrerinnen und Lehrern. Den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften waren der Spaß und die Freude auf dem Eis anzusehen. Mit nur kurzen Pausen zum Brotzeit machen und Aufwärmen, verging der Vormittag wie im Flug. Mittags machten sich die zwei Busse wieder auf den Weg nach Hause – Gott sei Dank ohne größere Unfälle. 

 

 

Auch für die begeisterten Skifahrer war am Wintersporttag etwas geboten. 32 Schüler   konnten bei sehr guten Pistenverhältnissen und frostigen Temperaturen in St. Englmar am Predigtstuhl die Schulbücher gegen Ski und Snowboard tauschen. Nach einer kurzen Brotzeitpause beziehungsweise einem Einkehrschwung in der Wirtschaft wollten die begeisterten Wintersportler sofort wieder motiviert und gestärkt auf die Piste. Mittags im Bus konnte man allerdings erkennen, dass die zwar kurzweiligen Stunden auf den Skiern und die Kälte doch ganz schön müde machten.

 

 

Brandschutzerzieher zu Besuch an unserer Grundschule in Hunderdorf

Am Freitag, den 11. Januar besuchten die beiden Feuerwehrmänner Stefan Altmann und Markus Feldmeier unsere Klasse 2/3 und auch die Klasse 3a in der Schule.

Gespannt lauschten alle Kinder einer Bildergeschichte, in der Steinzeitmensch Erico das Feuer entdeckt und zu seiner Familie bringt. Es wurde gezeigt, dass Feuer seine guten und auch schlechten Seiten hat; Feuer nützt, kann aber auch gefährlich sein.

Stefan Altmann zeigte mit vielen kleinen Experimenten, wie schnell Feuer gefährlich werden kann. Wir waren ganz überrascht, dass Stahlwolle mit einer Batterie zum Brennen gebracht werden kann. Mit einer Stoppuhr probierten wir aus, ob es zu schaffen ist, eine brennende Zeitung selbst zu löschen. Unsere Mitschülerin Paulina machte sich auf den Weg zur Toilette und holte ein Glas Wasser zum Löschen. Doch nur in 20 Sekunden war das Feuer schon viel zu groß, um es mit dem kleinen Glas Wasser zu löschen.

Mit Hilfe eines "Rauchhauses" wurde uns gezeigt, wie schnell sich Rauch bei einem Brand im Haus verbreiten kann.

Wir wiederholten, wie man sich dabei richtig verhalten soll. Auf keinen Fall darf man sich verstecken, wenn es brennt oder raucht, erklärte uns Herr Altmann.

Außerdem haben uns die Brandschutzerzieher gezeigt, wie man einen Notruf richtig durchführt. Einige Kinder durften auch mit einem Telefonkoffer ein richtiges Notrufgespräch führen.

Wir durften auch zeigen, was wir schon alles über die Feuerwehr wissen und gelernt haben.

Wir staunten nicht schlecht über die schwere Ausrüstung eines Atemschutzträgers bei der Feuerwehr.

Moritz durfte die Schutzjacke anprobieren und Jakob die Sauerstoffflasche.

Feuerwehrmann und Atemschutzträger Markus Feldmeier schlüpfte für uns sogar in die komplette Feuerwehrkleidung.

Es waren wirklich zwei sehr spannende Schulstunden. Wir freuen uns schon, wenn wir bald auch noch das Feuerwehrgerätehaus unserer Hunderdorfer Feuerwehr kennenlernen dürfen.

 

 

Eine Reise durchs weihnachtliche Wien

 

In der letzten Schulwoche vor Weihnachten machten sich die Schüler der drei

9. Klassen auf zu einer Reise nach Wien.

 

Montag, 17.12.2018

Nach unserer Ankunft und der Zimmerverteilung erfolgte auch schon der erste Programmpunkt, nämlich ein „Stadtspaziergang“ durch Wien. So konnten wir uns nach der langen Busfahrt die Beine vertreten. Treffpunkt mit unserem Guide Peter war die Staatsoper. Dort wurden wir mit Kopfhörern ausgestattet und konnten bei gemütlichem Tempo den Worten Peters lauschen. Jedoch rauschten die Geräte oftmals – ob´s wohl an der Kälte oder am gebührenden Abstand zu unserem Wienführer lag?

Erster Schauplatz war die Albertina: nach oben führte eine Rolltreppe und dort erklärte Peter mit einem Augenzwinkern, dass die Wiener als Erfinder des Seismographen gelten (Wein im Glas, der bei Erschütterung vibriert).

Anschließend wettete er mit uns an einer Würstchenbude, dass wir seine Bestellung nicht verstehen: „Geh heast, gibst ma a Eitrige mit am Krokodui und am 16ner Blech.“

(Eine Käsewurst mit einer Essiggurke und einer Dose Bier aus dem 16. Bezirk.)

Weiter ging´s zur Hofburg und der Augustinerkirche, wo das Grabmal der „besten Ehefrau der Welt“ zu bestaunen war. Sehr eindringlich erklärte uns Peter die Geschichte der österreichischen Staatsmänner und Frauen und nicht selten mussten wir Schüler als Anschauungsobjekte herhalten.

Unser Weg führte über den hell erleuchteten Kohlmarkt, der teuersten Einkaufsstraße Wiens, vorbei an Christbaumverkaufsstellen, wo so ein Baum schon einmal an die 100€ kosten kann, bis zu unserem Endpunkt, dem Stephansdom. Da es bereits dunkel war, kam eine besondere Stimmung auf: der Christbaum und der Christkindlmarkt im Vordergrund vor der gewaltigen Kulisse des imposanten Bauwerkes. Es ist mit 107 m Länge und 34 m Breite eines der berühmtesten Gebäude in Österreich und jeder versuchte noch schnell ein Foto zu ergattern, bevor unser Guide seine sehr interessante und auch lustige Stadtführung beendete.

Da uns dann unser Busfahrer versetzte und wir schon mächtig durchgefroren waren, suchte sich jeder rasch ein warmes Plätzchen, um die Zeit bis zum nächsten Programmpunkt zu überbrücken.

Denn Treffpunkt war das Hard Rock Cafe, dort wollten wir unser Abendessen einnehmen. Durch den Shop mit allerlei typischen Souvenirs wie Pullis oder Shirts ging es hinauf in den ersten Stock, wo es eine reichliche Portion Burger mit Pommes und einer tollen Nachspeise gab (leider war der Burger medium). An den Wänden hingen Hosen und Gitarren bekannter Stars und deren Musik war über Lautsprecher und Fernsehgeräte wahrnehmbar.

Erst nach 22.00 Uhr kamen wir wieder bei unserer Unterkunft an, doch der Abend war noch lange nicht vorbei!

 

Dienstag, 18.12.2018

Frisch gestärkt, doch nicht alle hellwach, erreichten wir endlich Madame Tussauds. Es sind dort nicht nur 80 Wachsfiguren ausgestellt, sondern man kann auch tolle Fotos machen und sein Idol sogar berühren oder in die Kulisse eintauchen und selbst zum Star werden. Besonders stimmig fanden wir die Einrichtung der Erlebniswelt „Sissi Uncovered Experience“ und auch die Figuren waren lebensecht.

Anschließend tauchten wir ein in die Welt der 3D-Animation. Der eine Teil der Gruppe wurde mit 3D-Brillen ausgestattet und fuhr virtuell über die Chinesische Mauer, die anderen Schüler wurden bei einem Flug über Wien heftig durchgerüttelt.

Nun ging es über den unmittelbar angrenzenden Prater direkt zum berühmten 64,75 m hohen Riesenrad. Er ist einer der ältesten Vergnügungsparks und ist und bleibt eine Touristenattraktion. Am Tag ist der Prater nicht so eindrucksvoll, wir hatten jedoch Glück mit dem Wetter und konnten die tolle Aussicht genießen.

Am Hundertwasser- Haus folgte ein kurzer Stopp - hier blieb aber nur Zeit für ein paar Fotos.

Der nächste Programmpunkt am Nachmittag war der Donauturm. Er ist 55 Jahre und mit 252 Metern das höchste Bauwerk Wiens. Mit dem Fahrstuhl ging es rasant nach oben. Spektakulär war dies zudem durch den beleuchteten Aufzugschacht, den man durch das Dach des Lifts sehen konnte. Als wir die Aussichtsplattform erreichten, war es noch hell und man hatte halb Wien zu Füßen. Dort gab es sogenannte Touch-Pads, womit man auf bestimmte Teile der Stadt zoomen konnte. Auch der Sonnenuntergang war von hier oben ein tolles Schauspiel. Auf der Ebene des Restaurants drehte sich der Boden und wir genossen unser Schnitzel mit Pommes und wir erkannten bequem von unserem Sitzplatz aus die Sehenswürdigkeiten wie den Stephansdom oder das Riesenrad vom Prater (Wer immer noch zu viel Geld über hatte, bestellte sich rasch 0,5 l eines Getränks und wurde so schlappe 6,80 € los!). In knapp einer Stunde hatten wir das 360°- Panorama vollendet.

Jetzt hieß es langsam aufbrechen, denn bei unserer nächsten Station mussten wir ganz pünktlich sein. Versteckt in einem Hinterhof mitten in einem Wohnviertel war das „Exit the Room Wien“ zu finden. Eingeteilt in Gruppen sollten wir dort verschiedene Rätsel lösen. In jedem Raum wartete eine andere Aufgabe: z.B. eine Bombe entschärfen, einen verrückten Professor stoppen, eine Zombie-Apokalypse verhindern, einen Mord aufdecken oder aus einem Gefängnis ausbrechen. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen, denn es war knifflig und wir standen ziemlich unter Zeitdruck.

Auch an diesem Tag wurde es reichlich spät, da wir wieder erst gegen 22.00 Uhr in unserem Hotel waren.

 

Mittwoch, 19.12.2018

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns auf zu einem Wahrzeichen Wiens, dem Schloss Schönbrunn. Per Audio-Guide ging es durch die Sommerresidenz von Sissi und Franz. Die Räumlichkeiten im ersten Stock waren imposant, aber noch viel größer war mit 160 ha die Parkfläche auf der Schlossrückseite. Man hatte einen tollen Blick auf den Brunnen und den angrenzenden ältesten Tiergarten der Welt. Doch der Wind pfiff so eisig, dass wir lieber vorne im geschützten Schlosshof noch ein wenig die weihnachtliche Stimmung am Christkindlmarkt genossen. Hier tummelten sich vormittags schon einige Schul- und Kindergartengruppen.

Nach so viel Kultur wollten einige shoppen gehen. Dies konnten wir im Bezirk „Maria Hilf“. Doch da Wien gar nicht so günstig ist, waren später im Bus doch nicht so viele Einkaufstaschen zu sehen.

Nach einer heißen Dusche konnten jetzt die Jungs in der Unterkunft endlich kickern und die Mädels sich für den Abend „aufbrezeln“.

Im Raimundtheater waren Plätze für das Musical „I am from Austria“ reserviert. Die Hauptdarsteller waren ein Hollywoodstar mit österreichischen Wurzeln und der Juniorchef des Hotels „Edler“. Der Saal war sehr groß und wirkte durch die roten Samtbezüge besonders edel. Auch die Schauspieler mit ihren tollen Kostümen sangen und tanzten gut. Das rosafarbene Glitzerkleid der Emma Carter bei der Schlussszene blieb vor allem den Mädels in Erinnerung. Es war aber für alle ein tolles Erlebnis, zumal eine Gruppe sogar eine Loge ganz für sich allein hatte.

Es war unser letzter Abend in Wien und schon wieder reichlich spät geworden. Jetzt hieß es Koffer packen.

 

Donnerstag, 20.12.2018

Nach einer für viele kurzen Nacht, begann es während des Frühstücks dicke Flocken zu schneien. Doch wir mussten vor der Heimfahrt noch einmal raus in die Kälte. Wir beendeten unsere Fahrt, wo wir am ersten Tag schon entlang spaziert waren, nämlich bei der Hofburg.

Schnell ging es durch die Silberkammer – eine Ausstellung von Porzellan und Besteck und das alles aus dem ehemaligen Hofhaushalt. Die Sammlung war so groß, dass man gewiss eine ganze Siedlung damit ausstatten könnte.

Im ersten Stock war dann das Sissi-Museum, das das Leben der österreichischen Kaiserin darstellte und man erkannte sicherlich, dass die berühmten Filme oft ein anderes Bild der Monarchin vermittelten.

Dann ging es in die Gemächer von Sissi und Franz. Doch jeder hatte einen Trakt für sich - von wegen Familienidylle! Und geheizt wurde zur damaligen Zeit auch nur ein Raum!

 

Viele waren richtig müde und so wurde es im Bus erst einmal sehr ruhig. Am späten Nachmittag kamen wir dann wohlbehalten wieder an der Mittelschule Hunderdorf an und freuten uns auf die bevorstehenden Weihnachtsferien.

 

 

Diskriminierung passiert öfter als man denkt

 

Am Montag, den 19.11.2018 waren die drei 9. Klassen zu Besuch im Anstatt Theater im Alten Schlachthof in Straubing. Der Titel „Diskriminierung“ ließ trockenen Stoff vermuten. Es war jedoch ein kurzweiliger Vormittag orientiert an der Sprache der Jugendlichen.

 

Herr Meißner kam abwechselnd mit Dr. Jelinek und den Jugendlichen zu diesem Thema ins Gespräch, so dass das Publikum aktiv ins Geschehen einbezogen war. Der coole Meißner mit seiner Mütze war oft mitten unter den Kindern und Jugendlichen zu finden und untermauerte mit seinen „krassen“ Sprüchen, dass er auf ihrer Seite stand. Im Gegensatz dazu stand Dr. Jelinek, der die Thematik sachlich beleuchtete und für die entsprechenden Fakten sorgte.

 

Die wichtigste Basis für das menschliche Handeln in Deutschland stellt das Grundgesetz dar. Alle Menschen sind gleich, aber den Schülern fielen viele Möglichkeiten der Diskriminierung ein und diese wurden mit Fakten unterlegt:

7,6 Mio. Behinderte leben in unserem Land, 5 - 6% Homosexuelle gibt es und 17 Mio. Menschen haben einen Migrationshintergrund.

Aber was bedeutet Diskriminierung eigentlich genau? Jemanden „dissen“ heißt eine Person oder Personengruppe aufgrund eines Vorurteils anders zu behandeln. Das wird im alltäglichen Umgang ganz deutlich: „zu behindert fürs Team“, „zu schwul für Fußball“, „zu dick fürs Schwimmbad“.

 

Diskriminierung macht auch vor Politikern und Prominenten nicht halt: Die Aussage Boateng ist ein toller Fußballer, aber als Nachbar will man ihn nicht oder die Aussprüche des amerikanischen Präsidenten Trump können nachdenklich stimmen. Oder wie sieht es beispielsweise bei einer Bewerbung aus: Hat jemand mit einem deutschen Namen mehr Chancen als jemand mit Migrationshintergrund?

 

Anhand drei kleiner Spielszenen wurde den Schülern verdeutlicht, was auf dem Pausenhof oder vor oder nach der Schule täglich abläuft: Personen werden ausgegrenzt, weil sie anders sind. Wie schnell rutschen einem die Worte „Mongo“ oder „schwul“ heraus ohne dabei an die eigentliche Bedeutung zu denken und wie verletzend sie für den anderen sein können.

 

Doch was tun, wenn man solche Diskriminierungen mitbekommt oder selber Opfer ist?

Es gehört viel Mut (= Zivilcourage) dazu, darauf zu reagieren und Hilfe zu holen und sich schon gar nicht erst in die Opferrolle drängen zu lassen.

 

Man darf aber auch nicht vergessen, dass in Deutschland vieles ganz gut läuft: Es gibt beispielsweise ein sogenanntes Gleichbehandlungsgesetz, das sich um die Barrierefreiheit in den Städten und Gemeinden sorgt. Auch bei der Gebärdensprache ist man weit, so dass Gehörlose die Nachrichten verfolgen können oder das Recht auf Ehe für Schwule und Lesben.

 

Schnell wechselte aber dann wieder die Perspektive und Jelinek sinnierte, ob wir zukünftig „Wiener“, „Zigeunerschnitzel“, „Russe“, „Neger“, „Mohrenkopf“ und dergleichen aus unserem Wortschatz streichen oder auf rassistische Witze verzichten müssen? Um die oft unbedachte Wortwahl zu verdeutlichen, stellte er die Frage in den Raum, ob dann auch die Bezeichnung „Kinderschnitzel“ oder „Seniorenteller“ zu dieser Kategorie gehören?

 

Meißner bezog das Publikum abermals ein. Auf die Fragen „Wer ist schon einmal gedisst worden oder hat andere gedisst?“ gab es viele Meldungen vonseiten der Schüler. Oftmals unüberlegt, aus einer Laune heraus oder aus Langeweile diskriminiert man andere und es macht besonderen Spaß, wenn das Gegenüber sich über die jeweilige Aussage ärgert.

 

Per Filmbotschaft meldete sich am Schluss der Fußballer Jerome Boateng noch einmal zu Wort: Er appellierte an alle: „Wir leben in einem Land und sind alle gleich.“ Aus eigener Erfahrung wisse er, wie es ist, diskriminiert zu werden, aber die offene Gesellschaft sei ihm ein großes Anliegen.

 

 

Weltvorlesetag in der Grundschule

 

Am Weltvorlesetag 2018 reiste die Grundschule mit vielen Aktionen ins Land der Bücher und Geschichten. So lud die Klasse 2 Frau Schaubeck zum Vorlesen ein. Die langjährige Erzieherin nahm die drei Freunde Franz von Hahn, Johnny Mauser und den dicken Waldemar mit ins Gepäck. Gespannt lauschten die Kinder den Abenteuern der drei witzigen Kinderbuchhelden und lachten über die vielen lustigen Ideen, die sich Helme Heine für seine „Freunde“ ausgedacht hat.

Die Schüler der 4. Klassen beschäftigten sich einige Wochen intensiv mit ihrem Lieblingsbuch aus der Gemeindebibliothek und gestalteten dazu ein Lapbook, das die jeweilige Geschichte ganz genau unter die Lupe nahm. Diese neue Art der Buchvorstellung präsentierten die Schüler am Vorlesetag den Erstklässlern. Jeder Schulanfänger durfte zwei unterschiedliche Bücher kennenlernen und die eigenen Eindrücke daraus malen und erzählen. Von den Bücherhelden „Bibi und Tina“ und „Yakari“ bis hin zu „Gregs Tagebuch“ und dem „Clan der Wölfe“ war für jeden etwas dabei. Diese Aktion zeigte einmal mehr die große Vielfalt an Kinder- und Jugendliteratur, die in der Bücherei angeboten wird.

Besonders mit der Technik des Vorlesens beschäftigte sich die 3. Klasse. In verschiedenen Lesetandems trainierten die Schüler paarweise das genaue und betonte Lesen, um für den Lesevortrag bei der nächsten Vorleseaktion bestens vorbereitet zu sein.    

 

Lesewanderung der Kombiklasse 2/3

 

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages unternahm die Kombiklasse 2/3 zusammen mit den beiden Klassenelternsprecherinnen Katrin Wirth und Astrid Bergbauer, sowie Klassenlehrerin Martina Puppele-Schmid eine Lesewanderung.

Die Hälfte der Klasse war als Vorhut unterwegs und versteckte interessante Tipps zur Wegstrecke.

Neben der Wegbeschreibung waren auch diverse spannende Rätsel, sowie Sachtexte zu verschiedenen Tieren und Hinweise für Spiele versteckt, die alle später in der Geschichte wieder eine Rolle spielten.

Daher haben sich auch die Kinder gegenseitig auf dem Weg zur „Geschichtenleserin“ viel vorgelesen.

Nach einer guten Stunde trafen die Kinder bei Familie Exner in Thananger ein.

Hier wurden sie in der urigen Gartenhütte schon von Irma Exner, einer Oma von zwei Schülern der Klasse, sowie Evelyn Exner erwartet und nett bewirtet.

Die Kinder hatten bei ihrer Wanderung selbst den Titel der Geschichte - „In jedem Wald lebt eine Maus, die Geige spielt“ – herausgefunden.

Nach einer leckeren Brotzeit und Kinderpunsch, lauschten alle wie gebannt der Geschichte von Irma Exner und konnten auch sehr schön die Bedeutung der Geschichte für das eigene Leben erkennen.

Auch Frau Exner hatte sichtlich Freude an dieser Aktion und stellte zufrieden fest: „Es war schön, wieder einmal so viele Kinder um sich zu haben.“

 

9. Klassen zu Besuch im Konzentrationslager Dachau

 

 

Am Montag, den 22.10.2018 fuhren die drei 9. Klassen zum KZ Dachau. Dort wartete auch schon der ehemalige Bogener Lehrer Herr Döring, um uns den Ort des Schreckens näher zu bringen.

Wir starteten auf dem großen Appellplatz, wo sich jeden Morgen die Häftlinge versammelten und von nun an der Willkür ihrer Bewacher ausgesetzt waren.

Dann konnte sich jeder Schüler ein Bild von den Baracken machen. So viele Menschen auf so engem Raum!

Nun teilten wir uns in zwei Gruppen. In der Ausstellung im Jourhaus wurde das ganze verbrecherische Ausmaß deutlich. Dabei nahmen wir genau den gleichen Weg wie die Häftlinge damals bei ihrer Ankunft.

Anschließend ging es noch Richtung Bunker.

Entlang der Grenz- und Befestigungsanlage, sah man, dass es kein Entrinnen gab: auf der einen Seite Stacheldraht und ein tiefer Graben, auf der anderen Seite die hohe Mauer Richtung Dachau.

Still wurde es vor der Gaskammer. Es war schwer, anhören zu müssen, was hier an Ort und Stelle geplant war und in anderen Lagern auf der Tagesordnung stand: die massenweise Vernichtung von Menschenleben unter dem Vorwand eines „Brausebades“.

Viele Filme über die NS-Zeit zeigen zwar die Gräueltaten, aber selber am Ort des Geschehens zu stehen, macht spürbar, wozu Menschen fähig sind.

 

 

 

Die 4. Klassen besuchen das Rathaus in Hunderdorf

 

Hunderdorf. (hp) Das Thema „Wir informieren uns über die Aufgaben der Gemeinde“ wird derzeit in den zwei vierten Klassen der Grundschule Hunderdorf behandelt. Die Schülerinnen und Schüler wollten den damit verbundenen Unterrichtsstoff nicht nur theoretisch im Klassenzimmer abhandeln. Die Klasse 4 a und die Klasse 4 b waren deshalb mit den Lehrerinnen Frau Dilger, Frau Schäfer und der Lehramtsanwärterin Frau Waas im Rathaus Hunderdorf zu Besuch, um direkt die wichtigsten Informationen einzuholen und die praktische Arbeit in einer Kommunalverwaltung kennenzulernen. Sie durften in die Abteilungen Hauptverwaltung, Ordnungs- und Standesamt, Bauamt, Kasse und Kämmerei und Geschäftsleitung Einblick nehmen. Nachdem die Schulkinder das Thema bereits im Unterricht behandelt hatten, war es sehr interessant einen praxisnahen Eindruck von der vermeintlich „trockenen“ Arbeit in ihrem Rathaus zu erleben. Neben den Abteilungen im Rathaus wurden beide Klassen vom Bürgermeister Hans Hornberger in den Sitzungssaal der Gemeinde Hunderdorf eingeladen, wo sie dem Gemeindechef viele Fragen über die Aufgaben einer Gemeinde aber auch persönliche Fragen an den Bürgermeister stellen konnten. „Seit wann sind Sie schon im Amt?“, „Gehen Sie gerne in die Arbeit?“, „Aus wie vielen Personen besteht der Gemeinderat?“, „Wie viel Geld benötigt Hunderdorf in einem Jahr“, „Wie viele Trauungen hat das Standesamt dieses Jahr schon durchgeführt?“, „Wann wird der neue Spielplatz in der Florianstraße gebaut?“, waren die wichtigsten Fragen der Schulkinder. Außerdem besichtigten die Kinder und Lehrkräfte den Schutzraum für den Katastrophenfall, welcher im Kellergeschoss des Rathauses untergebracht ist. Hierbei wurde ihnen von Geschäftsleiter Hans Pollmann der Zweck und die Funktionsweise dieser Einrichtung erläutert.

 

Die GMS Hunderdorf wird mit dem Gütesiegel “Lesefreundliche Schule“ ausgezeichnet

Die Leseregion „Straubing – Stadt und Land“ hat Schulen, die sich besonders für eine durchgängige und damit nachhaltige Leseförderung einsetzen, erstmalig mit dem regionalen Gütesiegel „Lesefreundliche Schule“ ausgezeichnet. Im Salzstadl der Stadtbibliothek nahmen Frau Buchner und Frau Härtenberger die Aufzeichnung für die Dauer von zwei Jahren entgegen.

Das sei ein Siegel, das eine gewisse Qualität demonstriere, betonte Bibliotheksleiter Georg Fisch. Alle Grund-, Mittel- und Förderschulen im Bereich der Schulämter der Stadt und des Landkreises Straubing- Bogen wurden im Mai über das neue Gütesiegel informiert, 25 Schulen bewarben sich daraufhin um dieses Siegel. Die Grund- und Mittelschule Hunderdorf erhielt neben neun anderen Schulen das Gütesiegel, das in Bayern, bzw. in Deutschland einzigartig ist. Bürgermeisterin Maria Stelzl und Landrat Josef Laumer gratulierten zu diesem Siegel und versicherten, dass sie sehr stolz auf den Erfolg der Schulen seien. Der Schulamtsdirektor Konrad Rieder beglückwünschte die Siegerschulen und betonte die Wichtigkeit der Leseförderung für die Entwicklung unserer Schüler.

Statt einer Laudatio interviewte Georg Fisch alle Gewinner und die Vertreter der Schulen durften ihr Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Leseförderung an Schulen herausstellen. Hunderdorf hat durch ihre bestens ausgestattete Gemeindebibliothek sehr gute Voraussetzungen, die Lesefertigkeiten, Lesefähigkeiten und vor allem die Freude am Lesen von Anfang an zu fördern.

Herr Fisch stellte noch einmal heraus, dass effektive Leseförderung ganz entscheidend vom Engagement der Lehrkräfte abhängt, auch hier kann sich die Grund- und Mittelschule Hunderdorf glücklich schätzen. Viele Leseprojekte, Lesepaten, Adaptionen von Quellen zu Theaterstücken und sogar das Erstellen eigener Lesehefte sind nur ein paar Beispiele, sie an der Hunderdorfer Schule stattfinden.

Als Anerkennung hat die Schule neben dem Siegel ein Buchpaket im Wert von 200 Euro erhalten. Zum Schluss war man sich einig, die eigentlichen „Gewinner sind die Kinder“.

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Grund- und Mittelschule Hunderdorf, Quellenweg 3, 94336 Hunderdorf