Schulleben 21/22

Schulfruchtprogramm 2021/23

 

Seit dem Schuljahr 2013/14  nimmt die   Grundschule Hunderdorf auf Initiative des Elternbeirats und der Schulleitung am EU- Schulfruchtprogramm teil. 

Die Ökokiste Kößnach beliefert seitdem 1 Mal pro Woche die Grundschule. 

Auch in diesem Schuljahr erklärten sich, organisiert vom Elternbeirat, wieder engagierte und an gesunder Ernährung ihrer Kinder interessierte Eltern bereit, das kostenlose Obst zu verteilen.

Ein großes Dankeschön an unser diesjähriges Team:

Wirth Franz, Kronfeldner Claudia, Wurzer Sandra, Mühlbauer Heidi, Fuchs Caroline, Schindlbeck Daniela, Exner Evi, Laumer Sylvia, Gütlhuber Susanne, Fischer Petra und Ecker Michaela

 

Abschlussfahrt der Klassen 9 und 10 MS Hunderdorf

 

Am Montag, den 11. Juli war es endlich soweit. Wir, das sind die beiden Abschlussklassen der Mittelschule Hunderdorf und unsere Klassenlehrer Frau Weigl und Herr Venus, starteten unsere 5-tägige Sternfahrt. Diese führte uns zu verschiedenen Zielen. So war für jeden Geschmack etwas dabei.

 

Am ersten Tag fuhren wir morgens in die Therme nach Bad Schallerbach. An diesem Tag begleitete uns dankenswerterweise Frau Bachmeier. Der Besuch im Bad war echt spitze, vor allem, weil jeder genau das tun konnte, was er wollte. Einige von uns waren die ganze Zeit im warmen Wasser gelegen, andere testeten ausgiebig alle Rutschen und wieder andere nutzten die Zeit, um endlich mal ein wenig chillen zu können. Am Abend traten wir dann wieder die Heimreise an.

 

Am Dienstag fuhren wir mit unseren beiden Klassenlehrern in den Skyline Park nach Bad Wörishofen. Die Fahrt dauerte knapp drei Stunden. Aber um 11 Uhr waren wir endlich dort. Im Park angekommen, durften wir uns in Gruppen frei bewegen. Es gab viele Attraktionen, die man fahren konnte, wie zum Beispiel den 80 m hohen Freefall-Tower und das 100 m hohe Kettenkarussell, sowie zahlreiche Achterbahnen. Auch mit der Wildwasserbahn hatten viele Schüler ihren Spaß. Allerdings mussten wir viel Geduld mitbringen, da die Wartezeiten teils sehr lang waren. Am späten Nachmittag fuhren wir dann nach München und bezogen dort in einem schicken Hotel unsere Zimmer. Anschließend fuhren wir mit der U-Bahn zum Marienplatz, wo jeder die Möglichkeit hatte, das zu essen, was ihm schmeckte. Abends ging es dann in die Nachtgalerie, eine Diskothek für Jugendliche. Dies gefiel den meisten von uns leider nicht so gut, weil viele der anderen Jugendlichen uns auf der Tanzfläche „rumschubsten“. Außerdem traf die Musik nicht so unseren Geschmack. Also kehrten wir bereits eine Stunde eher, als gedacht zu unserem Hotel zurück.

 

Am nächsten Morgen wartete ein leckeres Frühstück auf uns. Dann fuhren wir gemeinsam in die Stadt, um zwei Stunden ausgiebig zu shoppen oder zu bummeln. Gegen Mittag stand der nächste Programmpunkt an - das Air Hop. In dieser Trampolinanlage, die wir für uns alleine hatten, konnte jeder sein Können unter Beweis stellen. Nach 20 Minuten (!) allerdings waren die meisten schon „fertig“. Nur Wenige nutzten die vollen zwei Stunden aus. Nachmittags traten wir wieder unsere Heimreise an.

 

Am Donnerstag früh, trafen wir uns ein letztes Mal an der Schule und fuhren mit dem Bus nach Blaibach zum Kanufahren. Frau Klimmer war so nett und hat uns auf diesem Ausflug begleitet. Dort angekommen wurden wir am Ufer des Regens in den richtigen Umgang mit dem Kanu eingewiesen und mit Rettungswesten ausgestattet. Außerdem wurde uns der ganze Weg genauestens erklärt. Danach starteten wir in 3er Teams und mussten paddeln, paddeln, paddeln… Ach ja und auch lenken, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Auf unserer Fahrt bot sich die Möglichkeit, die wunderschöne Natur zu bestaunen, sich von der Sonne bräunen zu lassen und uns selbstverständlich gegenseitig nass zu spritzen. Daran hatten auch die Lehrer ihren Spaß. Im Anschluss gab es beim Metzgerwirt für jeden Schüler ein anständiges Mittagessen seiner Wahl.

Nachmittags fuhren wir mit dem Bus weiter zur Talstation am Arber. Dort mussten wir bei über 30° Grad zu Fuß auf den Berg. Frau Weigl führte uns über den Schmugglerweg zur Chamer Hütte. Das war ganz schön anstrengend. Auf der Hütte angekommen bezogen wir unsere Mehrbettzimmer. Dann gab es auch schon wieder Abendessen. Im Anschluss boten die beiden Klassenlehrer an, mit einer Gruppe Interessierter weiter auf den Gipfel zum Kleinen Arber zu wandern. Doch die meisten Schüler blieben auf der Hütte. Am Abschlussabend wurde viel geredet, gesungen und gelacht.  Um 22 Uhr (!) war leider Hüttenruhe und wir mussten alle auf die Zimmer. Am nächsten Morgen ging es nach einem stärkenden Frühstück zurück. Wir legten noch einen kleinen Zwischenstopp am Arbersee ein, ehe wir vom Bus abgeholt wurden.

Leider verging die Zeit viel zu schnell.

 

 

Vielen Dank an Frau Weigl, die alles so gut organisiert hat und an Herrn Venus, der uns begleitet hat.

Schee wars!

„Findet den Gipfel, der euch glücklich macht!“

38 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Hunderdorf erhielten am Donnerstag im Gasthof Wurm in Bogen ihre Abschlusszeugnisse. 14 aus der Klasse R9 und 24 aus der Klasse M10.

 

Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Nikolaus in Hunderdorf. Pater Martin führte durch diesen feierlichen Gottesdienst, der musikalisch mit Geige und Piano von Simone Hafner und Herrn Venus begleitet wurde. Zum Abschluss rundete Pater Martin die Schullaufbahn der Absolventinnen und Absolventen damit ab, dass sie wie am ersten Schultag einen Einzelsegen erhalten haben.

Zur Entlassfeier im Gasthaus Wurm konnte Konrektorin Beate Härtenberger nicht nur die Abschlussschüler mit ihren Familien und Freunden, sondern auch zahlreiche Lehrer und Ehrengäste begrüßen, den Vorsitzendes des Schulverbandes Herrn Wallner und Frau Hornberger und Herrn Niemeier vom Elternbeirat. Ein Bild von einer Wanderung der Abschlussklassen auf den höchsten Berg des Bayerischen Waldes, den Arber, diente als thematische Einstimmung auf das übergreifende Thema der Veranstaltung. Frau Härtenberger leitete mit den Gedanken von Gerhard Hauptmann, man solle sobald man in einer Sache Meister geworden sei, in einer neuen Sache Schüler werden, über zum nächsten Programmpunkt.

Der Schulverbundsvorsitzende Matthias Wallner gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihren Abschlüssen und wünschte ihnen Geduld und Zuversicht in diesen unruhigen Zeiten.

Schulleiterin Heidi Leidl bedankte sich in Versform bei den beiden Klassenleitern und Eltern für ihr Engagement und ihre Unterstützung aller Abschlussschüler. Sie gratulierte den Schüler, dass sie den manchmal steinigen Weg, auch immer wieder ausgebremst durch Corona, mit Kraft und Zuversicht geschafft hatten. Sie legte ihnen nahe, dranzubleiben, nicht nachzulassen, an sich zu glauben und den Humor zu bewahren. Sie bedankte sich bei den beiden Klassen mit den Worten:

„Mir hat auf jeden Fall die Zeit mit euch allen sehr gut gefallen.“

 

Schweißtreibende Klettertour

 

Die Klassenlehrer wählten in ihrer Rede ebenso wie im Gottesdienst das Bild einer Bergwanderung. Zusammen mit den weiteren Fachlehrern beschritten sie eine teils anstrengende Route, versuchten aber auch, die schwersten Steine aus dem Weg zu räumen und manchmal einen aufbauenden Schokoriegel bereitzuhalten.

Bergsteigen sei nicht immer einfach, es koste oft sehr viel Mühe und Anstrengung und bringe einen ins Schwitzen. Manche machten dabei auch Pausen, gingen einfach nur spazieren oder marschierten sogar ein paar Schritte rückwärts. Auch seien manche Felsbrocken im Weg gestanden, die es zu überwinden galt. Viele Lehrer hätten die Schüler bei ihrer Bergtour begleitet. Am Ende ihres Weges hätten sie mit Nadja Weigl und Roland Venus „Bergführer“ gehabt, die sie zum Gipfel ihrer mehrjährigen Expedition geführt haben.

Jeder habe den erfolgreichen Mittelschulabschluss erreicht und ein Großteil der R9 auch den qualifizierenden. Was aber noch wichtiger sei: „Bei eurer Bergwanderung habt ihr auch gelernt, dass man miteinander arbeiten und zusammenhalten muss.“

Die Schülersprecher Julia Stettmer und Levin Menacher führten als Moderatoren durchs Programm und freuten sich, dass nach Lernen, Proben und Prüfungen die Schüler nun erleichtert seien und ein neuer Lebensabschnitt bevorstehe. Sie dankten den Klassenleitern für die Abschlussfahrt und für die Ruhe, Ausdauer und Energie, mit der sie ihre Klassen durch Höhen und Tiefen geführt, keinen aufgegeben hätten und zu wirklichen Vertrauenspersonen geworden seien. Die Schülersprecher bedankten sich auch bei allen übrigen Lehrern und Mitarbeitern der Schule, die zu ihrem schulischen Erfolg und ihrer persönlichen Entwicklung beigetragen hätten.

 

Ehrungen durch Elternbeirat

 

Im Anschluss führten Frau Hornberger und Herr Niemeier vom Elternbeirat die Ehrung für die besten Abschlüsse und für besonderes Engagement durch. Ausgezeichnet und mit einem Geschenk wurden für die besten qualifizierenden Abschlüsse der Regelklasse R9 und M10.

Schließlich folgte der Hauptpunkt des Programms, die Überreichung der Abschlusszeugnisse. Die Klassenleiter zeigten sich mächtig stolz, dass alle den Mittelschulabschluss bzw. den Mittleren Schulabschluss geschafft hätten und überdies zu mündigen Bürgern mit vielfältigen sozialen Kompetenzen geworden seien.

Abschließend wünschten die Abschlusslehrer den Absolventinnen und Absolventen, dass sie alle noch kommenden Gipfel erklimmen können. Es stünden viele zur Verfügung. „Findet den Gipfel, der euch glücklich macht!“

Wie kommt die Milch in die Kuh?

 

Erkundung des Milchhofes der Familie Kieninger in Reibersdorf

 

Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche besuchten die Klassen M8 und R8 einen Bauernhof, um mehr über die Milchkuhhaltung zu erfahren.

Die Schüler bearbeiteten in drei Gruppen verschiedene Stationen in und um den Kuhstall und beschäftigten sich näher mit den Themenbereichen Fütterung, Melken und das Leben einer Milchkuh.

Die Schüler haben Tagesrationen von Kühen abgewogen und dabei Vieles über die verschiedenen Futtermittel und ihre Wirkung gelernt. Im Melkstand wurde erklärt, dass Kühe zweimal pro Tag gemolken werden und dass jede Kuh ca. 22 Liter Milch gibt.

Die Kühe können sich im Laufstall frei bewegen und sind nur ihrem Alter entsprechend getrennt.

Am Ende eines aufregenden Besuchs durften die Schüler sogar noch Kälber füttern und streicheln.

Alltagskompetenzen 
 

Woche schließt mit dem Tag der offenen Tür

 

Am Freitag, den 15.07.2022 fand an der Grund- und Mittelschule Hunderdorf ein „Tag der offenen Tür“ statt. Die Veranstaltung war für jeden die Gelegenheit das Schulgebäude, die Bibliothek und die neue Sport- und Schwimmhalle zu besichtigen. Es wurde eine Führung angeboten, geleitet von den Schüler und Schülerinnen der Klasse M8. Viele Besucher nutzten diese Gelegenheit. Wer an der Führung kein Interesse zeigte, konnte sich in den Klassenzimmern der Grund- und Mittelschule über verschiedene ausgestellte Themen informieren.

Am Hartplatz, hinter der Sporthalle, durfte man sich dann noch so richtig austoben. Dort waren kleine Stationen zum freien Bewegen aufgebaut.

 

Die Schüler und Schülerinnen bereiteten mehrere Verkaufsstände vor und verkauften Waffeln, Kuchen, Wraps oder auch kleine Waren wie Badesalz und Rosmarinöl für einen Zuschuss in ihre Klassenkassen. Der Elternbeirat bot Getränke und einen kleinen Imbiss. Viele nutzten die Gelegenheit sich gut an den Essensständen zu stärken und gemütlich auf die aufgebauten Bänke zu setzen.

 

Nach einem gelungenen Tag halfen alle zusammen um die Bänke und Tische sowie die Stände der verschiedenen Klassen wieder abzubauen.

Ein sehr lustiger und gemeinnütziger Schultag ging zu Ende. Jeder startete mit einem Lächeln im Gesicht in das Wochenende.

Marleen Thomas

Praxis an Mittelschulen - Schulhausgestaltung

 

 

Kreativ und freudig machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse M8 der Mittelschule Hunderdorf am Mittwoch, den 06.07.2022, an die Arbeit mehrere Wandteppiche aus Blumen und Pflanzen, als Dekoration für das Schulgebäude, anzufertigen.

Dieses Projekt wurde im Rahmen der Maßnahme „Praxis an Mittelschulen“ durchgeführt.

Die Floristin, Frau Reiner aus Neukirchen/Hungerszell, erklärte der Klasse das Vorgehen und leitete die SchülerInnen geduldig an.

Dazu wurde ein Gitternetz aus Kupferdraht, in das man die Pflanzen einfädelte, benötigt.

Es standen Kunstblätter zur Verfügung, um dem Ganzen noch Akzente zu verleihen.

Nachdem jeder Schüler mit seinem Wandteppich fertig war, durften sie den Blumenkasten auf dem Balkon des Lehrerzimmers bepflanzen und dekorieren.

Zusammen mit der Floristin Frau Reiner und der Schulleitung, suchten einige Schüler und Schülerinnen geeignete Plätze für die Wandteppiche, zur Verschönerung des Schulhauses, aus.

Durch dieses produktive Arbeiten wuchs die Klasse noch mehr zusammen und hatte dabei auch eine Menge Spaß.

 

Marleen Thomas, M8

Besuch Lehrbienenstand Neukirchen

 

Wir, die M8 der Mittelschule Hunderdorf, durften heute den Lehrbienenstand in Neukirchen besuchen.

Herr Brehm empfing uns und wir erhielten interessante Informationen über Bienen, ihr Verhalten und ihre Nützlichkeit. Ein kurzer Film über die Herstellung von Honig und seinen wertvollen Inhaltsstoffen rundete den Vortrag ab.

Ein leckeres Honigbrot versüßte uns das Zuhören.

Im Anschluss zeigte uns Herr Brehm einen Bienenstock und eine Schleudermaschine für Honig.

Zum Imkerbienenstand gehört ein sehr schöner Obstgarten mit über 300 Apfelsorten, den wir bei einem Rundgang erkundeten.

Die Techniker von morgen?
Tankfahrzeughersteller Willig bringt Schülern der Mittelschule Hunderdorf handwerkliches Geschick näher

 

Zusammen mit dem TfK - Technik für Kinder e. V. hat die Kurt Willig GmbH & Co. KG an der Mittelschule in Hunderdorf das Projekt „SET - Schüler entdecken Technik“ angeboten. An insgesamt sechs Nachmittagen durften die Kinder in die Welt der Technik hineinschnuppern. An den Nachmittagen konnten die Kinder nicht nur einen Einblick in die Metall- und Elektrotechnik gewinnen, sondern auch selbst praktische Erfahrungen sammeln. Unter Anleitung der Auszubildenden der Firma Willig Lukas Baumann und Manuel Ehrenberger wurde fleißig gebaut und getüftelt. Jeder durfte beim Fertigen einer Sirene, einer Taschenlampe und eines Wechselblinkers sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Am letzten Projekttag hielten die Kinder ihre gefertigten Bausätze stolz in den Händen und wurden mit einem Zertifikat belohnt.

Musik vereint uns
Musikaktionstag in der Grundschule

 

Endlich ist wieder Singen, Tanzen und Besuche machen möglich!
Deshalb trafen sich nach zwei Jahren Pause die Vorschulkinder der Kindergärten Hunderdorf und Windberg wieder in der Grundschule Hunderdorf zum bewährten „Aktionstag Musik“. Zusammen waren es 100 Kinder!
Nach einer musikalischen Begrüßung mit dem Hunderdorfer Schulsong bildeten die Kinder gemischte Gruppen. Die Erst- und Zweitklässler dürfen sich schon bald als „alte Hasen“ fühlen, wenn sie die Anfängerrolle im nächsten Schuljahr an die Neuen abgeben.

Die folgenden eineinhalb Stunden standen ganz unter dem Motto der diesjährigen Aktionswoche: „Musik vereint uns“.

In verschiedenen Räumen luden die Lehrerinnen und Erzieherinnen zum Singen und Tanzen ein: der beliebte „Biene Maja Tanz“, eine rhythmische Becherpercussion, der „Zauberer Schrappelschrut“, das Kettenlied „Drunt`in der greana Au, „Hans bleib da!“  und weitere Bewegungslieder – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Unsere kleinen Besucher schnupperten die musikalische Luft an der Grundschule und alle Beteiligten waren über den reibungslosen Ablauf erfreut.

Unterrichtsfahrt ins LBV-Zentrum nach Nößwartling

 

In diesem Schuljahr bot sich den Kindern der 4. Klassen wieder die Möglichkeit nach Nößwartling ins LBV-Zentrum für Mensch und Natur zu fahren. Dort konnten die Kinder in drei Stationen das Leben am Wasser entdecken. Sie schöpften Wassertierchen und untersuchten diese mit dem Mikroskop. Außerdem erkundeten sie die Umgebung des Gewässers, lernten Pflanzen und Tiere im Uferbereich kennen, u.a. den Biber. Zu guter Letzt wateten sie im Wasser waten, spürten die Strömungen des Wassers und dessen Druck und ertasteten die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten am Grund des Gewässers. Die Kinder waren voller Freude dabei und genossen das ganzheitliche, lebendige Lernen.

Rezertifizierung unserer Musikalischen Grundschule

 

Unsere Grundschule konnte in diesem Schuljahr erneut zur Musikalischen Grundschule ausgezeichnet werden. Frau Leidl und Frau Dilger nahmen im Rahmen einer großen Rezertifizierungsfeier an der Universität in Nürnberg die Urkunde und die Türschilder, die zeigen, dass sich unsere Schule erneut für 3 Jahre „Musikalische Grundschule“ nennen darf, entgegen.

Das Konzept „Musikalische Grundschule“ nutzt Musik als Medium und Motor für einen ganzheitlichen Schulentwicklungsprozess. Dabei geht es weniger um die Verstärkung des Fachs Musik, als vielmehr darum, dass Musik in den Unterricht aller Fächer hineinwirkt und zudem Lernprinzip und Gestaltungselement im gesamten Schulalltag ist. So wurden die schöpferischen Kräfte der Kinder entfaltet, der Spaß an der Musik gefördert, das körperliche und seelische Wohlbefinden unterstützt, die kindliche Lernfreude gestärkt und das soziale Miteinander an der Schule verbessert. Die Musik hat Einzug gefunden in viele Bereiche des schulischen Lebens, sie ist präsent in vielen Fächern, Projekten, Pausen, Konferenzen und Schulfesten.  

Leider wurden diese Aktivitäten durch Corona stark beeinträchtigt, umso wichtiger ist es, gerade im musikalischen Bereich das Zusammenleben und -arbeiten unserer Kinder wieder zu stärken.

Besondere Ehre hatten ausgewählte Schüler/innen unserer Grundschule. Sie durften die große Rezertifzierungsfeier, an der Vertreter von knapp 90 Musikalischen Grundschulen aus Niederbayern und Mittelfranken sowie Abgeordnete der jeweiligen Regierungen teilnahmen, musikalisch umrahmen. Die Schülerinnen und Schüler meisterten ihre Aufgabe bravourös – sie sangen und musizierten vor den knapp 300 Leuten mit großer Freude und zeigten ihr enormes Können.

Besuch des Gäubodenmuseums in Straubing

 

Nachdem sich die Kinder der 4. Klassen im Heimat- und Sachunterricht intensiv mit den Römern und ihrer Lebensweise auseinandergesetzt hatten, durften sie als Abschluss das Gäubodenmuseum in Straubing besuchen. In einem Römer-Workspop spielten sie die verschiedenen Schichten der Gesellschaft nach, zogen römische Kleidung und betrachteten auch einzelne Gegenstände, die die Römer in ihrem Alltag verwendet hatten. Ganz besonders faszinierte die Kinder der Römerschatz selbst. Dazu war es ein ganz besonderes Erlebnis hinter die Kulissen des Museums, die Werkstatt, zu blicken. Hier erhielten die Kinder einen Einblick, wie aus winzigkleinen Teilchen, die gefunden und ausgegraben wurden, ganze Schalen zusammengesetzt und schließlich ausgestellt werden.

Wald statt Klassenzimmer

Besuch der Waldjugendspiele

 

Die Klasse 3a und die Klasse 3b der Grundschule Hunderdorf tauschten für einen Vormittag ihr Klassenzimmer gegen den Lebensraum Wald. Die rund 45 Kinder durften den Wald auf eine besondere Weise entdecken und kennenlernen. Mit allen Sinnen den Wald erleben ist das Motto der Waldjugendspiele, welche im Wittelsbacher Wald stattgefunden haben. Es standen Spaß, Geschicklichkeit, frische Luft und das gemeinsame Erleben auf dem Plan. Jede Klasse bekam einen Förster/eine Försterin zugeteilt, mit dem es auf Entdeckungstour ging. Auf einem Parcours durch den Wald, wurden den Kindern Aufgaben und Fragen zum Ökosystem Wald gestellt, die sie mit Beobachtungsgabe, Spürsinn und Geschick lösen konnten. Er umfasste Stationen, auf denen beispielsweise Bäume und Tiere bestimmt wurden. Des Weiteren gab es auch Stationen, bei denen die spielerische und sportliche Aufgabe im Zentrum stand. So durften die Kinder im „Zapfenzielwurf“ oder „Blätter angeln“ ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Zum Abschluss gab es für jedes Kind eine Holzmedaille, die die Schülerinnen und Schüler noch lange an den abwechslungsreichen und lehrreichen Vormittag erinnern soll.

Dem Trinkwasser auf der Spur

 

Besondere Freude herrschte bei den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen der Grund- und Mittelschule Hunderdorf am 26.04.2022. Nach einer intensiven Beschäftigung mit dem Thema Wasser durften sie das Betriebsgebäude des Wasserwerkes des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Bogenbachtalgruppe in Hunderdorf besichtigen. Wassermeister Christopher Hanner erklärte dabei, dass sich das Versorgungsgebiet nicht nur von Hunderdorf bis nach Mitterfels und Haselbach erstreckt, sondern auch Ortsteile von Haibach, Neukirchen und der Stadt Bogen mit Trinkwasser versorgt werden. Dies geschieht über fünf Brunnen. Drei Hauptförderpumpen transportieren dabei das Wasser ins Leitungsnetz sowie in Hochbehälter, die auch höhergelegene Ortsteile versorgen. Überrascht waren die Kinder vom eigenen Wasserverbrauch, der mit etwa 125 Liter/ Tag doch viel größer ausfällt als vermutet. Begeistert durften sie nicht nur das Notstromaggregat, ein Schiffsdieselmotor, das im Falle eines Stromausfalls die gesamte Wasserversorgungsanlage mit Eigenstrom versorgt, besichtigen, sondern auch die Schaltzentrale. Besonders beeindruckt waren sie von der Kaskade, die aussieht wie ein Wasserfall, aber der Wasserentsäuerung dient. Völlig zurecht warb der Wassermeister schließlich für die hochwertige Qualität des Trinkwassers. Dabei kosten 1000 Liter etwa 1,95€ - ein wahres Schnäppchen im Vergleich zum Mineralwasser aus dem Supermarkt. Abschließend wurden die Schülerinnen und Schüler nach einem sehr informativen, praxisorientierten und kurzweiligen Rundgang mit einer Trinkflasche mit Trinkwasserlogo verabschiedet.

Gewalt und Mobbing vs. Gemeinschaft und Werte

 

 

Am 15.03.2022 besuchte erneut die Schulsozialpädagogin Frau Heuschneider die 5. und 6. Klasse. In jeweils einer Doppelstunde wurden die Themen Gewalt, Mobbing, Gemeinschaft und Werte behandelt.

Im ersten Teil wurde den Kindern spielerisch gezeigt, dass jeder Mensch einzigartig ist und wir uns in unserer Persönlichkeit und Haltung unterscheiden. Anknüpfend daran, wurde eine Gewaltskala aufgebaut, die die Prozentzahlen von 0% bis 100% anzeigte. In diesem Fall entsprach 0% keine Gewalt und 100% Gewalt. Die Schüler wurden mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, z.B. „ein Mitschüler wird ausgelacht“, welche sie nach ihrem Empfinden einer Prozentzahl zuordnen mussten. Die Unterschiede waren erstaunlich! Es wurde schnell deutlich, dass es viele unterschiedliche Meinungen zum Gewaltempfinden gibt. Beim nächsten Spiel wurde den Schülern ein farbiger Punkt auf den Rücken geklebt. Die Schüler sollten nonverbal herausfinden, welche Farbe ihr Punkt hat und sich in den jeweiligen Gruppen zusammenfinden. Bewusst wurde einem Kind eine Farbe aufgeklebt, die sonst kein weiteres Kind erhielt. In diesem Zusammenhang wurde die Problematik des Mobbings und der Ausgrenzung besprochen und gemeinsam Lösungen diskutiert. Zuletzt hielt Frau Heuschneider ein tolles Spiel bereit, das insbesondere die Gemeinschaft in der Klasse stärken sollte. Dazu bekam jeder Schüler ein Seil, welches in der Mitte zu einem Holzgestell führte, das Bauklötze anheben kann. Das Ziel des Spiels war es, zwei Bauklötze mithilfe der Seile aufeinander zu stellen. Die Schüler merkten schnell, dass dies nicht so einfach war und wurden ungeduldig. Nach einer kurzen Besprechung und ein paar Tipps wurde klar, dass das Spiel nur zu schaffen ist, wenn alle konzentriert zusammenarbeiten und sich absprechen. Nach wenigen Versuchen konnten sie mit viel Teamwork auch diese Aufgabe erfolgreich meistern.

Faschingsunterricht mit Kostüm und Maske

Unsinniger Donnertag an der Grundschule

 

Am Unsinnigen Donnerstag durften die Grundschulkinder verkleidet zum Unterricht kommen. Der Stundenplan wurde dazu ein wenig abgewandelt und es gab Kasperlgeschichten zu lesen, den Karneval der Tiere zu hören oder lustige Bilder in Kunst zu gestalten. Kleine Spiele im Klassenzimmer durften natürlich auch nicht fehlen. Zwischendurch holten sich die Kinder immer wieder eine kleine Stärkung am riesigen Buffet, das der Elternbeirat mit Unterstützung vieler Eltern für jede Klasse mit liebevoll verzierten, süßen und deftigen Leckereien angerichtet hatte.

Da eine gemeinsame Faschingsgaudi mit Spiel und Tanz in der Aula leider nicht stattfinden konnte, gab es dieses Jahr eine Maskenprämierung. Musikus und Mittelschullehrer Herr Venus spielte zum Ententanz auf und die Jury wählte aus vielen lustigen Kostümen die drei kreativsten aus. Frau Leidl überreichte der abenteuerlustigen Piratin, dem mobilen Klo und der rüstigen Oma ein kleines Präsent.
Am Ende dieses besonderen Unterrichtstages wusste ein Erstklässler zu berichten: „Das war der schönste Schultag seit Schulbeginn.“ Es werden hoffentlich noch viele weitere folgen.

Schneeschuhwandern
 
Im Rahmen des Wintersporttages ließ sich die Klasse M 10 auf ein kleines Winterabenteuer ein - Schneeschuhwandern rund um den Predigtstuhl. Am Donnerstag, den 03.02.2022 starten wir mit Frau Leidl und unserem Klassenleiter Herrn Venus. Mit dem Bus ging es nach Sankt Englmar. In Markbuchen wurden wir mit Wanderstöcken und Schneeschuhen ausgestattet. Dort empfing uns unser Guide, Herr Becher, der uns erklärte, wie man „richtig“ mit Schneeschuhen geht und was es zu beachten gibt. Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so leicht ist, die Schneeschuhe richtig anzuziehen. Dann ging es endlich los. Steil bergauf stapften wir Herrn Becher hinterher. Ganz schön anstrengend war das. Nach einer kurzen Pause frotzelte Herr Becher: „Wer schafft es als schnellster auf die andere Seite?“ Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und flitzten los. Die meisten kamen allerdings nicht recht weit, dafür aber umso tiefer in den Pulverschnee hinein. Kurz danach erreichten wir den ersten Gipfel und machten eine kurze Verschnaufpause, bevor eine lustige Schneeballschlacht entbrannte. Das war ein Spaß! Nach knapp zwei Stunden ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. In dem kleinen Dorfcafé wärmten wir uns noch auf, ehe es wieder nach Hunderdorf ging.

 

Besuch der Kläranlage

 

Die 4. Klassen der Grundschule Hunderdorf besichtigten vor kurzem die Kläranlage Hunderdorf. Diese Besichtigung bildete den Abschluss einer großen Sequenz des Heimat- und Sachunterrichts zum Thema „Wasser“. Nachdem die Schülerinnen und Schüler zunächst das Wasser als „Stoff“ kennen gelernt hatten, der je nach Aggregatszustand fest, flüssig oder gasförmig sein kann, hatten sie den Kreislauf des Wassers und schließlich die Wasserversorgung ihren Heimatgemeinden Hunderdorf und Windberg im Unterricht besprochen. Dabei fanden es die Kinder tatsächlich besonders interessant, wo das hinführt, das Rohr im Klo… Herr Eberth, unser Kläranlagenwärter, beantwortete geduldig die Fragen der Kinder, zeigte ihnen die einzelnen Klärbecken und erklärte genau die Schritte, die das Abwasser innerhalb der Kläranlage durchläuft. Fasziniert waren die Kinder, als sie mit eigenen Augen sehen konnten, wie sauber das Wasser nach der Klärung in den Bogenbach geleitet wird. Herr Eberth beschrieb auch, welche Aufgaben er im Einzelnen hat, und machte deutlich, wie schwer es ist, einen Nachfolger zu finden, obwohl der Beruf des Klärwärters sehr vielseitig und interessant ist. Außerdem lernten die Kinder, dass man kein Öl und keine Medikamente in den Abfluss kippen sollte, da diese Stoffe sehr schwer aus dem Abwasser zu filtern sind und die Kosten der Klärung enorm erhöhen.

JaS an Grundschulen

 

Bereits im Frühjahr 2017 wandte sich die GS Hunderdorf mit Unterstützung vom jetzigen Bürgermeister Max Höcherl an den Landtagsabgeordneten J. Zellmeier mit der Bitte, Jugendsozialarbeit bereits in der Grundschule zu etablieren. Mit Hilfe des Schulverbands erfolgte   ein erneuter Antrag  im Herbst 2019 und im Jahre 2020 beim Landratsamt und dem Jugendhilfeausschuss.

Grund für unsere Anträge war, dass bereits im Grundschulalter Prävention und Unterstützungsmaßnahmen notwendig sind. So können  das Sozialverhalten positiv beeinflusst und Konflikte schneller gelöst werden.

Im Sommer 2021 konnte uns dann die Sachgebietsleiterin Jugend und Familie, Frau Doris Kohl mitteilen, dass eine JaS Kraft genehmigt ist, aber leider keine Arbeitskräfte zu finden sind.

Umso glücklicher sind wir jetzt darüber,  dass seit Februar 2022  nun auch an der  Grundschule Hunderdorf eine Sozialpädagogin tätig ist. Sie wird die Lehrkräfte in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. Diplomsozialpädagogin Frau Ch. Koller  ist seit 01. Februar 2022 für unsere Grundschule zuständig und bei Problemen ein Ansprechpartner für die Schüler und Schülerinnen, aber auch für die Eltern.

Mediennutzung kritisch hinterfragt

 

Medien sind wichtig und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die moderne Digitalisierung ermöglicht den weltweiten Datenaustausch, die Kommunikation über Grenzen hinweg und nicht zuletzt immer die neuesten Informationen.

Doch neben all der Vorteile dürfen auch die Gefahren nicht übersehen werden.

 

Und so hielt am Montag, 25.01.2022, Frau Heuschneider in der 5., 6. und den beiden 8. Klassen eine Doppelstunde zur Mediennutzung. Initiiert wurde dies von der Jugendsozialarbeiterin Frau Pucher.

Die Schüler erhielten in spielerischer Form immer wieder Aufträge, ihr Medien-verhalten zu reflektieren.

 

In einer ersten Einheit ging es um die Möglichkeit der Mediennutzung:

 

Wer kann eigene Geräte nutzen und wie viel Zeit wird dafür veranschlagt. Mit dieser einfachen Ankreuzaufgabe kamen durchaus gravierende Unterschiede der Mediennutzung und -dauer heraus, welche dann im Plenum kurz besprochen wurden.

Manche Schüler dieser Altersgruppe haben unbegrenzten Zugang zu Medien, sogar im eigenen Zimmer (Fernseher, Konsole, Computer, Smartphone), während sich ein kleiner Teil der Schülerschaft relativ unbeeindruckt von dieser virtuellen Welt zeigt und lieber die Freizeit anderweitig nutzt.

 

In der zweiten Einheit ging es um das Preisgeben eigener Daten:

 

Eine Aufgabe bestand darin, einen persönlichen Steckbrief mit zum Teil vertraulichen Inhalten auszufüllen. Mit dem Hinweis, dass nun ein Ratespiel folgen soll, gaben die Schüler ihre Bögen bereitwillig ab. Es regte sich erst Widerspruch, als Frau Heuschneider ankündigte, diese Steckbriefe öffentlich auszuhängen. Dann wurde den Schülern bewusst, dass ihre persönlichen Daten nicht in „falsche Hände“ gelangen sollten. Dieser kleine Denkanstoß täte mit Sicherheit auch vielen Erwachsenen gut, wenn sie Namen, Adresse, Telefonnummer usw. gedankenlos zur Verfügung stellen.

 

In der letzten Einheit ging es um rechtliche Fragen:

 

Um noch einmal alle Schüler zu aktivieren, sollte sich jeder durch klare Positionierung beteiligen. Frau Heuschneider las Aussagen vor und die Schüler sollten sich setzen, wenn sie der Meinung waren, dass es stimmte und bei einer falschen Aussage aufstehen. Themen waren unter anderem „das Recht auf das eigene Bild“ oder „beleidigende Kommentare“. Anhand der Reaktionen konnte man sehen, dass die Kinder durchaus Erfahrung in diesem Bereich hatten.

 

Zwei Schulstunden waren zu kurz für diese umfassende Thematik, dennoch waren sie mit Sicherheit ein Anstoß, um die Mediennutzung immer mal wieder kritisch zu hinterfragen. Auch bei der Durchführung des Medienführerscheins, der gerade in dieser Altersstufe ansteht, können die einzelnen Aspekte noch einmal vertieft werden.

Eine große Sitzbank für den Schulhof

 

 

Mehrere handwerklich interessierte Schüler der beiden 8. Klassen meldeten sich freiwillig für das Projekt „Praxis an Mittelschulen“, um unter der Leitung des Schreinermeisters Herrn Härtenberger eine Sitzbank für den Pausenhof zu ´schreinern`. Die angehenden Handwerker bekamen die Stückliste vorgelegt und im Lager wurde ihnen das bereit gestellte Holz gezeigt. Eifrig maßen und rechneten sie, damit möglichst wenig Verschnitt anfällt. Nach dem Aufreißen ging es ans Sägen, Schleifen und Kanten brechen. Anschließend verschraubten sie das Werkstück nach Plan. Da sich die Schüler durchweg sehr geschickt anstellten, versicherte Herr Härtenberger, dass sie jederzeit ein Praktikum in der Schreinerei Härtenberger absolvieren dürfen.

 

Jugendhilfe im Strafverfahren

 

Frau Bernhard von der Jugendhilfe besucht die 8. und 9. Klassen.

Frau Bernhard vom Jugendamt ist zuständig für Jugendliche ab 14 Jahren, die mit dem Gesetz in Konflikt kamen. Sie berät Jugendliche, deren Eltern und das Gericht bei der Höhe der Strafzumessung indem sie nach sorgfältiger Prüfung die Lebenssituation der Jugendlichen darstellt. Sie berichtet dem Jugendgericht über Familie, soziales Umfeld, Schule und Arbeit, Probleme und Zukunftspläne des Betroffenen und erstellt einen schriftlichen Bericht. 

Nicht jedes Vergehen von Jugendlichen wird nach der polizeilichen Ermittlung von der Staatsanwaltschaft verfolgt. Bei Delikten, die nicht von öffentlichem Interesse sind,  wird kein Strafverfahren eröffnet, sondern sie werden als „Rote Akte“ an die Jugendhilfe weitergeleitet. Dort wird mit dem Jugendlichen und den Eltern gesprochen und in den meisten Fällen werden Sozialstunden abgeleistet, Gespräche geführt und Therapien empfohlen. Jeder Vorfall wird dann im Erziehungsregister abgelegt. Zur Löschung des Vorfalles kommt es erst nach dem 24. Lebensjahr des Jugendlichen. 

Im Anschluss wurden die Schüler noch über die Vergehen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Diebstahl, das Waffengesetz und Kinderpornografie am Handy aufgeklärt. Frau Bernhard stellte sich dann den Fragen der Schüler. Wo denn der nächstgelegene Jugendknast sei, wie lange Jugendliche eingesperrt werden und, ob es für Mädchen auch eine Arrestanstalt gäbe usw. Insgesamt waren diese zwei Unterrichtsstunden sehr interessant und informativ, befanden die Jugendlichen im Anschluss.

 

Unser Schulhaus soll schöner werden

Raiffeisenbank unterstützt Kunstprojekt an der Grundschule Hunderdorf

 

Die beiden dritten Klassen der Grundschule in Hunderdorf haben im Rahmen eines Kunstprojekts zwei Wände im Schulhaus neugestaltet und bemalt. Unterstützung bekamen sie und Ihre beiden Klassenlehrerinnen Simone Maurer und Edina Bräu dabei von Katharina Naimer. Die aus der Umgebung stammende Künstlerin hat bereits viele Projektarbeiten mit Kindern an Münchner Schulen durchgeführt und erst vor Kurzem ein Kinderbuch zum Märchen Rotkäppchen illustriert.

Bei einer Einführung im Klassenzimmer wurden zuerst verschiedene Wälder (u. a. im Kinderbuch „der Grüffelo“) ganz genau unter die Lupe genommen und die Kinder konnten ihr Vorwissen aus dem Heimat- und Sachunterricht zum Thema Wald einbringen. Anschließend wurden die Schülertische zu Malertischen umfunktioniert und mit Kohlestift und Packpapier munter drauf los skizziert. Die ausgeschnittenen Skizzen wurden in zwei Gruppen auf die Wand übertragen und mit kaum zu bremsender Motivation wurden Farben gemischt, Tiere sowie Bäume gemalt und Blätter gestempelt. So entstand ein ganz märchenhafter Zauberwald auf den beiden Flächen im Treppenhaus, der vom Erdgeschoss bis in den ersten Stock wächst. In Zusammenhang mit dem Schulprofil als lesefreundliche Schule und als musikalische Grundschule standen dabei zwei Waldtiere besonders im Vordergrund: Der schlaue Lesefuchs im Erdgeschoss und die singenden Vögel im Obergeschoss, die nicht nur den kleinen Künstlern am Projekttag, sondern allen Schülern der Grundschule Hunderdorf ein paar Jahre viel Freude bereiten werden. Ein großer Dank gilt dabei der Raiffeisenbank, die durch ihre finanzielle Unterstützung den Kindern diesen Spaß und die Umsetzung dieses Projekts mit ermöglicht hat.

Was verdienen Sie als Bürgermeister?

 

Gespannt und mit vielen Fragen in der Tasche machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Hunderdorf auf den Weg zum Rathaus. Der Verwaltungsleiter, Herr Pollmann, begrüßte die Kinder und konnte bereits zu Beginn Fragen zur Einwohnerzahl, zum Rathausgebäude und zu den Mitarbeitern beantworten. Nach einem sehr interessanten Rundgang durch die verschiedenen Ämter der Gemeinde, erwartete die Schülerinnen und Schüler der Höhepunkt des Besuchs: Das Treffen mit dem ersten Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf, Max Höcherl. Herr Höcherl führte die Kinder in den großen Sitzungssaal, in dem sich alle auf den Plätzen der Gemeinderäte setzen durften und sich für kurze Zeit wie echte Gemeinderäte fühlen konnten. Wer sitzt bei der Gemeinderatssitzung auf meinem Stuhl? Diese Frage war eine der aufregendsten. Nachdem der Bürgermeister alles beantworten konnte, was den „kleinen Gemeinderäten“ unter den Nägeln brannte, verabschiedete sich Herr Höcherl mit einer Bonbontüte für jeden. Ein sehr interessanter und gewinnbringender Unterrichtsgang ging zu Ende.

Besuch der IHK an der Mittelschule 

 

Im November lud man Frau Bielmeier von der IHK zu unseren Abschlussklassen R8 und R9 ein.

Dabei informierte Die Referentin sehr praktisch und schülernah über das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch. Zudem gab sie Tipps, wie unsere Schülerinnen und Schüler dem „Wunsch-Ausbildungsplatz“ ein Stückchen näherkommen können, ohne dabei in die typischen „Fallen“ zu tappen. 

Diese beiden Schulstunden stellten einen weiteren wichtigen Termin zur beruflichen Orientierung dar, da man an Frau Bielmeier alle Fragen richten konnte, die nach den Praktika vor den Herbstferien in zahlreichen Berufen des Handwerks noch offen waren. Auch die Möglichkeit eines Eintrags in der Stellenbörse der IHK wurde erörtert. Damit kann es nun in großen Schritten auf eine Ausbildung zugehen.

 

Bunker, Baum und Bock

 

Die Klassen R 9 und M 10 sind am 15. November noch Dachau gefahren. Ziel der Fahrt war die staatsbürgerliche Aufklärung über die Gräueltaten der Nationalsozialisten. Vorbereitet durch den Geschichtsunterricht und einen informativen Kurzfilm mit Originalaufnahmen, folgte man vor Ort interessiert den Informationen der KZ Gedenkstätte.

Dachau hatte unter den KZs eine Sonderstellung, denn, am 22. März 1930 eröffnet, war es als erstes Arbeitslager der SS Vorbild für weitere Lager. Zu Beginn wurden dort von politisch Andersdenkende inhaftiert, unter anderem KPD und SPD-Abgeordnete. Später kamen dazu auch Emigranten, Zeugen Jehovas, Homosexuelle und Juden. Nachdem die Inhaftierten den Eingang, das sogenannte „Jourhaus“ mit der sarkastischen Aufschrift „Arbeit macht frei“ passiert hatten, wurden sie von SS Leuten mit Stöcken geschlagen und verspottet. Mit Häftlingsanzügen und dazugehörigen Winkeln beziehungsweise Nummerierung ausgestattet, aber ihrer Individualität beraubt, wurden die kahlgeschorenen Gefangenen zur Arbeit kommandiert. Bei kleinsten „Mängeln“, beispielweise beim akkuraten Bettenmachen der mit Stroh gefüllten „Tischdecken“, hatten sie willkürliche Strafen der SS Männer zu erwarten. Dazu gehörte unter anderem ohne jegliche wärmende Kleidung im Winter bis zu 20 Stunden auf dem Appellplatz strammzustehen. In Dachau waren besonders die „drei B´s“, nämlich „Bunker, Baum und Bock“, gefürchtet. Eingesperrt im Bunker mussten Häftlinge teils wochenlang auch im Dunkeln oder nur im Stehen ohne ausreichende Nahrung ausharren. Unter der Strafe am Baum oder Pfahl verstand man, dass den Gefangenen die Hände am Rücken zusammengebunden wurden, um sie anschließend so hochzuziehen. Hierbei kam es zum Auskugeln der Schultergelenke, was natürlich für das Opfer enorme Schmerzen bedeutete. Die Strafe am Bock war unter der SS beliebt, denn man konnte die Häftlinge überall spontan schikanieren. Zu ertragen hatte der Inhaftierte dann mindestens 25 Stockschläge, oft auch parallel von 2 Männern ausgeführt. Insgesamt kann der Besuch der Gedenkstätte als sehr gewinnbringend angesehen werden, man konnte Eindrücke in ein sehr dunkles Kapitel deutscher Geschichte bekommen und hat nun großen Respekt vor den Opfern, die diese Qualen erleiden mussten.

 

NATO, UNO, EU, was ist das?

Besuch der Bundeswehr an der Mittelschule Hunderdorf

 

„Es ist trügerisch, sich vorzustellen, Deutschland sei geschützt vor den Verwerfungen unserer Zeit – wie eine Insel. Die Folgen des Unterlassens können ebenso gravierend wie die Folgen des Eingreifens sein – manchmal sogar gravierender.“ Bundespräsident Joachim Gauck

 

EU, NATO und Terrorismus sind im GPG Unterricht ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund war Hauptmann Klaus Schedlbauer, Jugendoffizier und Referent für Sicherheitspolitik an der Mittelschule Hunderdorf in den Klassen R9 und M10 zu Gast.

Welche Rolle spielen NATO, Vereinte Nationen oder die OSZE? Welche Aufgaben haben Regierungen und Bündnisse von Staaten? Wie wirken sich regionale Krisen und Kinflikte in vielen Teilen der Welt aus? Mit stets Bezug zur aktuellen Lage erläuterte Herr Schedlbauer die Thematik anschaulich. Großes Interesse zeigte sich in den zum Teil regen Diskussionen, in denen Schülerinnen und Schüler manche Punkte hinterfragten, aber auch viel Akzeptanz und Verständnis für die Institution Bundeswehr zeigten.

 

 

Neue Schulküche fertiggestellt und in Betrieb genommen

 

Hunderdorf. (jp) Die Sanierung der Schulküche in der Grund- und Mittelschule Hunderdorf ist abgeschlossen. Der gesamte neugestaltete Trakt besteht aus vier Küchen für je eine Schülergruppe, einem Essbereich, einem Lehrerarbeitsplatz und mehreren Schülerarbeitsplätzen.

 

Am Montag konnte die neue Schulküche der Grund- und Mittelschule Hunderdorf, die vor kurzem fertiggestellt wurde, von den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg besichtigt werden. Nachdem die alte Schulküche über viele Jahre gedient hatte und nicht mehr den technischen Standards entsprach, entschlossen sich der Schulverband und die Gemeinde Hunderdorf, in diesem Jahr eine Sanierung vorzunehmen.

Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der zuständigen Fachlehrerin. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf rund 75.000 Euro, hiervon entfallen rund 55.000 Euro auf die vier Kücheneinheiten, dem Essbereich und den Arbeitsplätzen, die durch die Schreinerei Niemeier, Neukirchen, durchgeführt wurden.

Begonnen wurde mit dem Abbrechen einer bestehenden Wand durch das Bauunternehmen Rupert Feldmeier, Meidendorf, um den Raum etwas zu vergrößern. Anschließend wurde die alte Küche ausgebaut und entsorgt und es erfolgte ein Bodenaustausch durch die Schreinerei Schießl, Hunderdorf. Um die sanitären Leitungen und Anlagen kümmerte sich die Firma Haus- und Solartechnik Auerbacher GmbH, Hunderdorf. Für die elektrischen Arbeiten wurde die Firma Reiner Elektrotechnik GmbH & Co KG, Hunderdorf, beauftragt. Die Malerarbeiten wurden von der Firma Ulrich Kulzer, Haibach, durchgeführt.

Rektorin Heidi Leidl zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit und die Ausführung der Maßnahme und bedankte sich für die Möglichkeit, den Schülern wieder in einer modernen Küche den Unterricht zu ermöglichen.

Freuen sich über die Fertigstellung der neuen Schulküche (von links): Rektorin Heidi Leidl, stellvertretende Schulleitung Beate Härtenberger-Bogner, Bürgermeister der Gemeinde Windberg Helmut Haimerl, Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen Matthias Wallner, Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Max Höcherl

 

Mobile Luftreiniger für Mittelschule beschafft

 

18 Geräte zum Infektionsschutz gehen in Betrieb

 

Hunderdorf. (jp) Die Mittelschule Hunderdorf erhielt am Montag von der Firma Sanitär Heinze 18 mobile Luftreiniger. Der Auftragswert belief sich auf brutto rund 32.000 Euro.

 

In der Sitzung der Schulverbandsversammlung im September wurde beschlossen, dass für die Mittelschule Hunderdorf mobile Luftreiniger beschafft werden sollen. Die Anschaffungskosten werden vom Freistaat Bayern mit einem Fördersatz von 50 %  gefördert. Die Firma Sanitär Heinze erhielt den Zuschlag für die Lieferung von 18 mobilen Luftreinigungsgeräten zu einem Preis von insgesamt rund 32.000 € brutto.

Nach der Lieferung werden die Geräte jetzt in den Klassenzimmern installiert, sodass für die Schüler die Gefahr von Infektionen, insbesondere mit dem Corona-Virus, minimiert werden kann. Schulverbandsvorsitzender Wallner freute sich über die schnelle Abwicklung und die gute Zusammenarbeit mit der Firma Sanitär Heinze sowie über die Unterstützung des Freistaates, die eine Ausstattung der Schulen mit solchen Geräten erst möglich macht.

Über die Lieferung der Geräte freuten sich Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Max Höcherl (links), Schulleitung Heidi Leidl (zweite von links), Stellvertretende Schulleitung Beate Härtenberger-Bogner (dritte von lins), Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen Matthias Wallner (dritter von rechts) und Bürgermeister der Gemeinde Windberg Helmut Haimerl (zweiter von rechts). Martin Wagner (rechts) von der Firma Sanitär Heinze, der den Schulverband beim Kauf der Geräte beraten und unterstützt hat, übergab am Montagmorgen die Geräte an den Schulverband.

 

 

Erste eigene Finanzen - ein Thema für Abschlussschüler

 

Herr Reichl, ein Referent der Sparkasse Straubing, überraschte die Klasse R9 mit einem bank­spezifischen Unterricht und klärte zahlreiche offene Fragen.

„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.“ Wie damals ist auch heute das Sparen ein wichtiger Bestand­teil der eigen­verantwort­lichen Lebens­vorsorge. Das Verständnis für wirtschaftliche Zusammen­hänge und den richtigen Umgang mit Geld gewinnt für junge Leute immer mehr an Bedeutung und dies wurde durch den Vortrag schnell deutlich.

Dabei wurden Themen wie das Girokonto, die Iban, die SEPA Überweisung, die Unterscheidung von Dauerauftrag und Lastschrift bis hin zur Riester Rente und weiteren Förderungen angesprochen. 

 

Grundschüler wandern ins neue Schuljahr

 

Für die Grundschulkinder startete das neue Schuljahr in der zweiten Schulwoche mit einem Wandertag. Der ungemütliche Nieselregen endete gerade noch rechtzeitig und ein besonderer Schultag konnte beginnen. Die Schüler spazierten mit ihren Lehrerinnen zu verschiedenen Zielen rundum Hunderdorf und Windberg und nach dieser kleinen Wanderung durch Wiesen und (Mais-)Felder durfte die verdiente Brotzeit natürlich nicht fehlen. Beim Toben, Turnen und Wasserschöpfen auf den Spielplätzen verflog die Zeit viel zu schnell. Jetzt beginnt das Warten auf den nächsten Wandertag.

 

 

Schulbustraining für unsere Schulanfänger

 

 

Nach einer aufregenden ersten Schulwoche freuten sich die Schulanfänger bereits auf das angekündigte Schulbustraining. Verkehrspolizist Pleischl kannten die meisten Kinder bereits aus ihrer Kindergartenzeit. Nun besuchte der Polizist die jungen Schulkinder und erklärte ihnen geduldig, wie man sich beim Busfahren verhält.

Die Erstklässler übten das richtige Einsteigen und durften sogar eine kleine Übungsfahrt unternehmen. An der Haltestelle Wegern stiegen die Schüler aus, überquerten die Straße mithilfe der Fußgängerampel und lernten, auf welche Gefahren an der Bushaltestelle zu achten ist. Zurück am Schulhof bedankten sich Schulkinder und Klassenleiter bei Herrn Pleischl für diese so wichtige und eindrucksvolle Unterrichtsstunde.

 

JaS an der Mittelschule

 

Zum neuen Schuljahr durfte die GMS Hunderdorf die neue Sozialpädagogin Frau Daniela Pucher herzlich willkommen heißen. Frau Pucher führt ab diesem Schuljahr das Angebot der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule (JaS) weiter. JaS ist ein Unterstützungsangebot an alle Beteiligten der Schulfamilie und deren soziales, häusliches Umfeld. Die Jugendsozialarbeit versteht sich als Bindeglied zwischen SchülerInnen, Elternhaus und Schule.

Bürgermeister Höcherl und Schulleiterin Leidl begrüßten die neue Sozialpädagogin Pucher im Namen der gesamten Schulfamilie.

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Grund- und Mittelschule Hunderdorf, Quellenweg 3, 94336 Hunderdorf