Aktuelle Termine 

 

Mo. 5. Dez.:
Nikolausbesuch GS

 

Mi. 7. Dez.:

Adventliche Morgenbesinnung (GS)
Vorstellung Berufe Bundeswehr

Elternbeiratssitzung

 

Do. 8. Dez.:
Kooperationstreffen

Kindergarten - Grundschule

 

Mo. 12. Dez.:
Elternsprechtag

(17.00 - 19.00)

 

Mi. 21. Dez.

Weihnachtsgottesdienste

 

Sa. 24. Dez. - So. 8. Jan.:

Weinachtsferien

 

 

Schulbusfahrplan, Elternbriefe, usw.  unter "Downloads"

Aktuelles aus dem Schulleben

Projekt Zivilcourage in den Klassen R9, M9a und M9b durchgeführt durch die Polizei (Hr. Garhammer und Hr. Thorsten

Unterrichtsgang der 4. Klassen zum Hunderdorfer Rathaus

(geschrieben von Lukas Heilbrunner)

 

Am Donnerstag, den 20.10.2016 besuchten die 4. Klassen das Rathaus. Gleich zu Beginn nahm uns Herr Bürgermeister Hornberger Hans in Empfang. Anschließend leitete uns Herr Pollmann ins Bauamt weiter. Nach kurzer Zeit gingen wir ins Passamt, Einwohnermeldeamt, Standesamt und in die Kämmerei. Herr Pollmann war so nett und lotste uns zu den großen Tresoren. Am Schluss durften wir dem Bürgermeister im großen Sitzungssaal Fragen stellen. Besonders interessierte uns die Landkarte von Hunderdorf (siehe Foto).  Schließlich machten wir uns nach dem spannenden Ausflug wieder auf den Weg zurück in die Schule.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Hornberger, Herrn Pollmann und alle Angestellten für die guten Erklärungen und Ausführungen.

Besichtigung des Konzentrationslagers in Dachau

Die drei 9. Klassen der Mittelschule Hunderdorf fuhren im Oktober gemeinsam zur KZ – Gedenkstätte nach Dachau. Nach unserer Ankunft besichtigten wir als erstes, die sehr lehrreiche, ausführliche und beeindruckende Ausstellung. Dabei erfuhren wir Hintergründe zur Vorgeschichte: „Von der Demokratie zur Diktatur“ und gewannen Einblicke in „Das national­sozialistische Lagersystem“.

Anschließend gingen wir in den Kinosaal und schauten uns den Dokumentarfilm zum KZ – Dachau an. Dabei war es im gesamten Kinoraum sehr leise und es erfüllte uns eine bedrückende Stimmung. Im Film wurden die Entstehung des Lagers, der Betrieb des KZs und die Befreiung der überlebenden Menschen gezeigt. Nach dem Film schauten wir uns die Ausstellung noch fertig an. Dort gab es ein sehr großes und dickes Buch in dem die Namen aller Verstorbenen KZ – Insassen enthalten sind. Daneben standen zwei Computer, in die man Namen eintippen konnte, um zu sehen, ob diese Personen im KZ – Dachau untergebracht waren.

Um zwölf Uhr bekam jede Klasse eine Führung durch die KZ – Gedenkstätte. Zu Beginn wurde uns das Eingangstor mit der Aufschrift „Arbeit mach frei“ gezeigt und die Lüge dieser Aussage ausführlich erläutert. Unsere Besichtigung startete im Bunker, in dem die Zellen der KZ – Insassen waren, in denen sie gequält wurden z. B. durch viele Tage Dunkelheit, Hitze, Kälte, ständiges Stehen und Baum hängen. Die einzigen Lichtblicke im KZ waren Bett, Brot und Bad.

Auf dem Weg zu den Brennöfen, kamen wir an den Grundrissen der früheren Baracken vorbei. Dort standen am Ende des langen Weges eine evangelische und eine katholische Kirche, eine Synagoge und eine russisch-orthodoxe Kirche (Bild), die alle in den 60iger Jahren gebaut wurden, damit die Besucher für die Verstorbenen beten können. Als wir bei den Brennöfen standen, erklärte uns der Gruppenführer, dass es immer mehr Tote gab und drei zusätzliche Brennöfen gebaut werden mussten.

Danach zeigte er uns die Desinfektionskammern, in denen die Kleidung gereinigt wurde. Anschließend betraten wir die Gaskammer, den Totenraum und den Umkleideraum. Als letztes besichtigten wir eine nachgebaute Baracke, die in der Realität meist drastisch überfüllt waren. Zu Beginn lebten 50 Menschen in den Baracken und am Schluss mussten sich 400 Gefangene die Räume teilen und im Schichtbetrieb schlafen. Dazu wurden die Trennlatten aus den Betten entfernt, um noch mehr Menschen hineinpferchen zu können.

Am Ende der Führung bedankten wir uns für diese aufschlussreiche Besichtigung und das KZ in Dachau werden wir sicher für immer in Erinnerung behalten.

Folgende Schülermeinungen wollen wir noch hervorheben:

Schüler 1: „Ich wusste nicht, dass Juden als Strafe auf Holzpfählen mit den Armen aufgehängt wurden.“

Schüler 2: „Was mich schockiert hat war, dass die Juden kaum zu essen und trinken bekamen. Sie mussten hart arbeiten und wurden wegen jeder Kleinigkeit geschlagen.“

Schüler 3: „Erstaunt hat mich, dass am Schluss über 400 Menschen in einer Baracke lebten.“

                                                                                                  Klasse M9b

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Grund- und Mittelschule Hunderdorf, Quellenweg 3, 94336 Hunderdorf